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15. Februar 2021

Variable Zeichnungsverein­barungen aus Nebenattributen

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In diesem Artikel wollen wir Ihnen zeigen, wie Sie mit Ihren Plotvereinbarungen für Lagepläne auf Werte aus den Nebenattributen von Punkten, Linien, Texten und Symbolen zugreifen können.

Filter zur Auswahl der gezeichneten Elemente

Mit den Kennworten LINIE, TEXT, SYMBOL oder PSYMBOL usw. werden Elemente aus der Topografie gezeichnet. Dabei wird in der Regel über den Kode der Elemente ausgewählt, welche in die Zeichnung übernommen werden sollen.

LINIEK3010;K3020 |Zeichnet alle Linien, die einen Kode zwischen K3010 und K3020 haben. LINIE $ERSTER; $LETZTERSTIFT:30210 |Zeichnet alle Linie aus dem gesamten im Projekt vorhandenen Kodebereich mit einem blauen Stift.

Zusätzlich zum Filtern über den Kode ist es auch möglich, über ein Nebenattribut zu filtern. Es werden dann alle Elemente gezeichnet, die innerhalb des angegebenen Kodebereiches liegen und deren Nebenattribute einen bestimmten Wert annehmen.

Abbildung 1: Beispiel für Nebenattribute an Topografielinien
Abbildung 1: Beispiel für Nebenattribute an Topografielinien
LINIE $ERSTER; $LETZTERFILTER: [Lage] =sicher; STIFT:30280   |Es werden die Linien aus dem gesamten Kodebereich mit einem roten Stift gezeichnet, für die das Nebenattribut “Lage” den Wert “sicher” hat.  LINIE $ERSTER; $LETZTERFILTER: [Lage] =unsicher; STIFT:30210   |Es werden die Linien aus dem gesamten Kodebereich mit einem blauen Stift gezeichnet, für die das Nebenattribut “Lage” den Wert “unsicher” hat.  

Variablen für Faktoren, Stifte, Symbolnummern oder Textgrößen

Es ist auch möglich, die Werte der Nebenattribute für Parameterangaben in den Zeichnungsvereinbarungen zu nutzen. Dazu wird anstatt des konstanten Parameterwertes das Nebenattribut des Topografieelementes abgefragt, indem der Nebenattributsname in eckige Klammern eingesetzt wird.

Beispielweise kann die Stiftnummer zum Zeichnen der Linie aus dem Nebenattribut „Stift“ ermittelt werden.

LINIE $ERSTER; $LETZTERSTIFT:[STIFT]   |es werden alle Linien aus dem gesamten Kodebereich mit einem Stift gezeichnet, der aus dem Nebenattribut “Stift” übernommen wurde.

In einem anderen Beispiel wird die Breite der Makrolinie aus dem Nebenattribut „Linienbreite“ übernommen. Auf diese Weise lassen sich beispielsweise die unterschiedlichen Nennweiten der Kanäle visualisieren.

LMAKRO “Kanal; “Kanal; ‘Kanal_sicher; FILTER: [Lage] = ‘sicher; BFAKTOR[Linienbreite]   |alle Linien mit dem Kode “Kanal” und dem Nebenattributswert “sicher” werden mit der Makrolinie “Kanal_sicher” gezeichnet. Die Breite der Makrolinie wird aus dem Nebenattribut “Linienbreite”entnommen.   LMAKRO “Kanal; “Kanal; ‘Kanal_unsicher; FILTER: [Lage] =unsicher; BFAKTOR[Linienbreite]   |alle Linien mit dem Kode “Kanal” und dem Nebenattributswert “unsicher” werden mit der Makrolinie “Kanal_unsicher” gezeichnet. Die Breite der Makrolinie wird aus dem Nebenattribut “Linienbreite”entnommen. 

Der Schriftstil und Faktor von Texten oder die Symbolnummer von Punktsymbolen können ebenfalls aus den Nebenattributen übernommen werden. Auch die Festlegung des Zeichnungslayers wäre mit dieser Methode denkbar.

LINIE $ERSTER; $LETZTERSTIFT[STIFT]Layer: [Lage]   |zeichnet alle Linien aus dem gesamten Kodebereich mit unterschiedlichen Stiften aus dem Attribut „Stift“ und legt diese auf dem Zeichnungslayer ab, der aus dem Attribut „Lage“ ermittelt wird.
Abbildung2: In der Ergebniszeichnung haben die Linien verschiedene Farben, werden mit unterschiedlichen Makrolinien und Breitenfaktoren gezeichnet und auf vorgegebenen Layern abgelegt.
Abbildung2: In der Ergebniszeichnung haben die Linien verschiedene Farben, werden mit unterschiedlichen Makrolinien und Breitenfaktoren gezeichnet und auf vorgegebenen Layern abgelegt.
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