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Interaktive Grafik Milde GmbH

15. Mai 2019

Positionsnummern aus der Massen­be­rech­nung zur Nutz­ung bei der Bau­werks­ge­nerierung

Abbildung 3: Menü Bauwerksgenerierung Verkehrswege – Zuordnungstabellen

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© 2019 IGM GmbH

Einen wesentlichen Teil der Bauwerkserzeugung innerhalb des BIM-Prozesses bildet das Generieren von Profilbauwerken auf der Basis der verschiedenen Profillinien.

Die 3D-BIM-Bauwerke werden dabei aus der Massenberechnung abgeleitet. Alle drei in card_1 integrierten REB-Verfahren werden unterstützt. Die Massenvorgänge können dabei in verschiedene Stationsbereiche gegliedert werden, um somit auch Strukturen für die Profilbauwerke vorzugeben. Die dabei entstehenden Volumenkörper müssen mit fachlichen Attribuierungen für den weiteren BIM-Prozess ausgestattet werden.

Abbildung 1: Bauwerke generieren (Verkehrsweg) – Bauwerke aus Profilmassen
Abbildung 1: Bauwerke generieren (Verkehrsweg) – Bauwerke aus Profilmassen

Zuordnungstabelle über Profilliniennummern

In der ersten Phase der Modulentwicklung wurde für die Zuweisung von Attributen eine Zuordnungstabelle eingeführt, die auf den Nummern der Profillinien basiert. Diese enthält meist zentral und achsübergreifend sämtliche fachliche Gliederungen verschiedener Querschnittsformen für Straße, Rad- und Gehwege usw. anhand von Profillinien.

Abbildung 2: Zuordnungstabelle Profillinien – Baugruppen – Bauwerksstruktur
Abbildung 2: Zuordnungstabelle Profillinien – Baugruppen – Bauwerksstruktur

In der Tabelle werden über Profillinien einzelne Baugruppen gebildet und deren Darstellungsreihenfolge innerhalb des Bauwerks festgelegt.
Es können jeder Profilliniennummer neben Materialien bis zu 30 freie Attribute zugeordnet werden. Nicht zuletzt kann eine Schlüsselnummer für die Weiterverarbeitung innerhalb des BIM-Prozesses vergeben werden, der sogenannte cpiFitMatchKey.
Diese Form der Strukturbildung wird von vielen Anwendern genutzt.

Zuordnungstabelle über Massenpositionen

Es ergab sich aus den ersten Pilotprojekten der Wunsch, neben den Profillinien eine alternative Gliederungs- und Ausgestaltungsvariante für die Bauwerke nutzen zu können.
Ein Grund für den Wunsch war, dass die Stellenanzahl für Profilliniennummern mit „9999“ in der Menge zwar ausreichend ist, jedoch die 4-Stelligkeit keine einfache Strukturierung über Basisnummern und dazugehörigen Nummernbereichen ermöglicht.

Des Weiteren spielt auch die vorhandene Struktur der Profilnummern eine Rolle, die in den Büros vor Einführung des BIM-Prozesses und davon unabhängig entstanden ist.
Bei vielen Anwendern wird für bestimmte Querschnittselemente eine einheitliche Profilnummer verwendet, die beispielsweise keine Materialaspekte beinhaltet. So kann es sein, dass für die Fahrbahndecke eine einheitliche Nummer verwendet wird, die unabhängig vom vorgesehenen Baustoff (Asphalt, Beton usw.) ist.
Ähnlich kann es bei anderen Schichten des Profilaufbaus sein, beispielsweise kann nur eine einzelne Profilliniennummer für den Frostschutz vorgesehen sein, die den zu verwendenden Baustoff nicht differenziert abbildet.

Neben diesen Materialaspekten spielt im BIM-Prozess auch die Weiterverarbeitung der Bauwerke hinsichtlich der Kostenermittlung (Ausschreibung) eine Rolle. Als Beispiel sei dazu die Gliederung über der verschiedenen Schichtdicken beim Abtrag des Oberbodens genannt.
Für verschiedenen Abtragsstärken wird im Normalfall nur eine Profilliniennummer benutzt.

Diese letzten beiden Aspekte müssen spätestens bei der Massenermittlung differenziert betrachtet werden, so dass in der Bauwerksgenerierung als Alternative zur Profillinientabelle eine Zuordnungstabelle über die Massenpositionen integriert wurde.

Abbildung 3: Menü Bauwerksgenerierung Verkehrswege – Zuordnungstabellen
Abbildung 3: Menü Bauwerksgenerierung Verkehrswege – Zuordnungstabellen

Natürlich setzt diese neue Methode der Bauwerksstrukturierung eine Neubetrachtung und Überarbeitung der Strukturen bei der Profilmassenberechnung voraus.

Die Positionsnummern der Massenberechnung müssen so differenziert definiert werden, dass sich daraus die Baugruppen entsprechend der oben genannten Anforderungen gliedern lassen. Diese Positionsnummern müssen auch projektübergreifend vereinheitlicht werden. Der Vorteil ist, dass die vorhandenen Nummern der Profillinien und die eigentlichen Entwicklungsdateien unverändert weiter genutzt werden können.

Abbildung 4: Zuordnungstabelle Massenpositionen – Baugruppen – Bauwerksstruktur
Abbildung 4: Zuordnungstabelle Massenpositionen – Baugruppen – Bauwerksstruktur

Obige Abbildung zeigt auszugsweise die Zuordnung verschiedener Massenpositionen für eine zweibahnige Straße in getrennte Baugruppen.

Über einen gemeinsamen cpiFitMatchKey werden die Baugruppen für die Nutzung im weiteren Prozess (BIM+AVA) wieder zusammengeführt.

Zusätzliche Eigenschaften können in den 30 freien Attributspalten wie bei der Profillinientabellen vereinbart werden. Hier im Beispiel sind es Dicke und Belastungsklasse.

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