Fast Report – die neue Druckausgabe

Mit der Version 8.3 wurde zur gewohnten Druckausgabe, die mit voreingerichteten Druckerprofilen arbeitet, ein neues System eingeführt. Es handelt sich dabei um einem modernen, flexiblen Reportdesigner des Herstellers Fast Report Inc. (http://www.fast-report.com/de/).

Die Vereinbarungen zur Druckausgabe finden sich in „Einstellungen – Druckausgabe“.

Die Druckausgabe über Drucker-Profile wird parallel dazu weiterhin als „klassisch“ angeboten. Zur klassischen Druckausgabe gehören die unter „Systemeinstellungen“ bearbeitbaren Kopfzeilen. Auch Zeichnungen werden weiterhin über das klassische Drucksystem geplottet.

Abb.: Auswahlliste klassische Druckansicht Druck über FastReport

Abb.: Einstellung Kopfzeilen klassische Druckansicht

Das Listendrucken aus Tabellen und aus dem Texteditor kann ab Version 8.3 optional über den Reportdesigner erfolgen. Wie es der Name schon sagt, geht es dabei nicht nur um eine einfache Ausgabe der bekannten Listen sondern um die Ausgabe individuell ausgestalteter Druckergebnisse.
Die Gestaltung von Reports erlaubt Ihnen, Auswertungen in den Listendruck einzubauen und Grafiken einzubinden. Die Voransicht gibt das reale Druckbild wieder. Aus dem Reportsystem können diverse Standardformate exportiert werden, auch ein direkter eMail-Versand ist integriert.

Abb.: Export-Formate aus Druckvorschau FastReport

Da es sich um ein völlig andere Herangehensweise als in der bisherigen statischen Ausgabe handelt, sind einige Vorbereitungen erforderlich.
Die Layoutgestaltung gliedert sich in 3 bzw. bei Tabellen in 4 Ebenen, wie nachfolgende Grafik zeigt.

Abb.: Layoutgestaltung schematisch

Layouts für Druckköpfe
In verschiedenen *.fr3-Dateien können Druckköpfe vereinbart werden. Diese können Textbereiche enthalten, sind aber auch mit Grafiken kombinierbar. Die Druckköpfe können sowohl im zentralen als auch im lokalen Projekt verwaltet werden. Für Grafiken im Druckkopf können eingebettete Grafiken benutzt werden, die über die Zwischenablage kopiert direkter Bestandteil des Layouts werden. Vom Laufzeitverhalten und Speicherbedarf günstiger sind jedoch verlinkte Grafikdateien.

Basislayout für Listendrucke
Die Datei Basis.fr3 referenziert ein Druckkopflayout. Auch dieses kann lokal oder zentral verwaltet werden.
Die Druckköpfe werden mittels der Funktion „Vererbung“ in das Basislayout übernommen.
Neben dem Druckkopf kann auch ein Seitenfuß vereinbart werden.
Die weiteren Elemente sind der Projektname und –bezeichnung (CARD/1-Variablen) sowie Seitennummer, Datum, Uhrzeit (Systemvariablen).

Die weitere Layoutgestaltung teilt sich auf in das Layout für den Druck aus der Editorumgebung und das Layout für Tabellen.

Abb.: Einrichtung des Basislayouts (zum Zoomen klicken)

Basislayout für den Editor
Das Layout für Listendrucke aus dem Texteditor ist in der Datei Editorbasis.fr3 abgelegt. Bestandteil dieses Layout ist das Basislayout für Listendrucke. Damit sind der Druckkopf, Projektnamen und allgemeine Inhalte wie Datum, Uhrzeit, Seitenanzahl Teil des Druckbildes.
Die Layout-Datei befindet sich im Projekt CARD, kann aber auch in das lokale Projekt kopiert werden und gilt dann nur in dieser Umgebung.
Sie können das Layout für die aktuelle Datei im Reportdesigner nachbearbeiten, z. B. einen Text oder Wert farblich hervorheben. Diese Layoutanpassungen werden jedoch nicht gespeichert.
Derzeit werden einige Auswertungen wie zum Beispiel die Schachtliste im Kanal oder auch das Deckenbuch für Profile über das Editorlayout gedruckt, obwohl deren Gestaltung als Tabelle auf die Zuordnung zum Basislayout für Tabellen hindeutet.

Basislayout für Tabellen
Das Layout für eine bestimmte Tabellen können Sie anpassen. Dieses Layout wird als
projektbezogener Einstellungssatz verwaltet.
Die Elemente des Layouts sind „PageHeader1“ (Seitenkopf) und Band „PageFooter1“ (Seitenfuß) für den auszugebenden Druckkopf und -fuß. Diese Bänder sind vom Basislayout für Listen geerbt .
Des weiteren sind „Header1“ (Tabellenkopf) und „MasterData1“ (Tabelleninhalt) für die
Spaltenüberschriften und -inhalte der auszugebenden CARD/1 Tabelle enthalten.
Diese werden durch die jeweilige Auswertungsfunktionen bestimmt.
Als Beispiel dafür ist das Tabellenlayout für die einfache Achskleinpunktliste aufgeführt. Im Header1 sind die Spaltenüberschriften aufgeführt, in MasterData1 sind die auszuwertenden Inhalte aufgeführt.

Abb.: Tabellenlayout für Achsprotokoll einfach (zum Zoomen klicken)

 

Das Layout für eine bestimmte Tabelle kann jeweils angepasst werden. Dieses Layout wird als projektbezogener Einstellungssatz verwaltet und nicht als Datei gespeichert!
Die überarbeiteten Tabellenlayouts gelten immer nur projektweise und können derzeit noch nicht von einem Projekt in ein anderes überführt werden, auch nicht in oder aus dem zentralen Projekt.
Die vorbereiteten Tabellenlayouts sind Teil des jeweiligen Programms, so dass auch ein im zentralen Projekt CARD angepasstes Layout in die dortigen Projekteinstellungen geschrieben wird und keinen allgemeingültige Funktion gewinnt.

In den einzelnen Datenfeldern kann die Darstellung frei angepasst werden. Es können ganze Spalten weggelassen oder deren Reihenfolge vertauscht werden. Für die einzelnen Felder sind auch Hervorhebungen möglich, wenn beispielweise eine Elementlänge einen vorgegebenen Wert unterschreitet.

Abb.: bedingtes Hervorheben der Elementlänge im Achsprotokoll einfach

Die Tabellen werden immer auf die jeweilige Ausgabeseite getrimmt, so dass alle Inhalte gedruckt werden. Die Schriftgröße wird dabei angepasst und gegebenenfalls verkleinert.

Die Voransicht
Mit der Voransicht kann man den Inhalt einer Tabelle bzw. einer Datei vor dem Drucken anzeigen lassen. Somit überprüft man, ob das Layout den Vorstellungen entspricht.
Aus Voransicht kann der Inhalt in diverse Standardformate (wie PDF, RTF, XLS) exportiert werden.

Abb.: Druckvorschau Achsprotokoll einfach mit hervorgehobenem Feldern

 


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