Abbildung 01: MS Access Infobild

Verknüpfungen zum Öffnen von MDC-Datenbanken

Eine korrekte Verknüpfung von .mdc Dateien mit einer Access-Installation auf dem Rech­ner stellt für die An­wender eine deut­liche Er­leichter­ung der täg­lichen Ar­beit dar. Leider ist das Her­stell­en der kor­rekten Ver­knüpf­ung nicht im­mer ein­fach zu be­werk­stell­igen. Wie es den­noch klappt, möch­ten wir in die­sem Artikel er­läutern.

Abbildung 01: Die Oberfläche von Access

Abbildung 01: Die Oberfläche von Access

Anders als Datenbanken wie MySQL, MariaSQL, Firebird, etc. ist eine Access-Datenbank ein Gebilde aus Tabellen, Abfragen, Formularen und weiteren Bestandteilen. Access-Daten­ban­ken lassen sich ohne weitere Vorkehrungen benutzen. Der Anwender benötigt lediglich eine Installation von Access oder eine Runtime Version der Software. Diese kann kostenlos im Internet herunter geladen werden.

Das unkomplizierte Öffnen einer Datenbank stellt für den Anwender eine praktische Form der Bearbeitung dar, so kann er schnell etwas in der Datenbank nachschauen oder eintragen. Eine Voraussetzung dafür ist die korrekte Verknüpfung.

Datenbanken, die in card_1 eingesetzt werden, haben in der Regel die .mdc-Dateiendung. Im Prinzip handelt es sich um .mdb-Dateien, das native Dateiformat für Access-Datenbanken.

Aber während .mdb-Dateien korrekt mit dem Access-Programm oder der installierten Runtime-Version verknüpft werden, gelingt das bei .mdc-Dateien in der Regel nicht. Windows interpretiert die Dateiendung .mdc üblicherweise als ein Dateiformat einer Digitalkamera von Minolta und stellt die Verknüpfung zum hauseigenen Programm "Fotos" her. 

Die korrekte Verknüpfung der .mdc-Datei mit Access kann auf verschiedenen Wegen hergestellt werden. Eine Option ist die Nutzung der Windows-Einstellungen.

Abbildung 02: Startbildschirm der Windows-Einstellungen

Abbildung 02: Startbildschirm der Windows-Einstellungen

Abbildung 03: Standard-Apps wählen

Abbildung 03: Standard-Apps wählen

Dazu öffnen Sie die mit der Tastenkombination "Windowstaste + I" das Fenster mit den Windows-Einstellungen (siehe Abbildung 02). Klicken Sie auf "Apps" und im folgenden Fenster in der Seitenleiste links auf den Punkt "Standard-Apps". Scrollen Sie den Inhalt des Fensters nach unten bis zum Text "Standard-Apps nach Dateityp auswählen" und wählen Sie diesen Punkt aus (siehe Abbildung 03). Im nächsten Fenster scrollen Sie bis zum Eintrag .mdc und klicken auf die nebenstehende Auswahlmöglichkeit (siehe Abbildung 04). Im besten Fall können Sie an dieser Stelle den Eintrag "Access" wählen. Wenn Ihnen dieser Eintrag nicht angeboten wird, müssen Sie einen anderen Weg gehen, um die gewünschte Anwendung mit dem entsprechenden Dateityp zu verbinden.

Abbildung 04: Beispiel einer Verknüpfung mit Fotos

Abbildung 04: Beispiel einer Verknüpfung mit Fotos

Abbildung 05: Auswahl des Programms über Kontextmenü und "Öffnen mit ..."

Abbildung 05: Auswahl des Programms über Kontextmenü und "Öffnen mit ..."

Eine weitere Option ist Nutzung des Kontextmenüs. Diese (empfohlene) Vorgehensweise führt fast immer zum gewünschten Ergebnis. Durch Rechtsklick auf die zu verknüpfende .mdc-Datei das Kontextmenü angezeigt. Über den den Punkt "Öffnen mit" öffnet sich ein angehängtes Fenster. In diesem Fenster wählen Sie "Andere App auswählen" (siehe Abbildung 05).

Abbildung 06: Auswahl der korrekten Anwendung

Abbildung 06: Auswahl der korrekten Anwendung

Abbildung 07: Auswahl des Programms über Explorer

Abbildung 07: Auswahl des Programms über Explorer

Im Fenster "Wie soll diese Datei geöffnet werden?", im Abschnitt "Weitere Optionen" sollten Sie den Access-Eintrag finden. Setzten Sie den Haken unter "Immer diese App zum Öffnen von .mdc-Dateien verwenden" (siehe gelber Punkt in Abbildung 06) bevor Sie den Access-Eintrag anwählen. Damit verknüpfen Sie diese Dateiendung dauerhaft mit dem Access auf Ihrem Rechner und Sie können ab sofort .mdc-Dateien mit einem Doppelklick öffnen.

Wenn der Eintrag in der Liste fehlt, dann klicken Sie auf "Weitere Apps" (siehe orangener Punkt in Abbildung 06) und schauen in der nun um­fang­reich­eren Liste nach dem Access-­Eintrag. Sollten Sie diesen Eintrag in der Liste nicht finden, so müssen Sie die Auswahl des Programms auf Dateiebene durchführen. Dazu klicken Sie auf "Andere App auf diesem PC suchen" (siehe Abbildung 07). Es öffnet sich ein Explorerfenster und Sie können innerhalb des Fensters zum Access-Programm navigieren.

Den richtigen Pfad zur Datei msaccess.exe zu finden, ist nicht ganz trivial. Diese Datei versteckt sich innerhalb der eventuell vorhandenen Access-, Office- oder Runtime-Installation. So lautet der Pfad zum Access innerhalb der Installation von Office 2016 beim Autor:

C:\Program Files\Microsoft Office\root\Office16\MSACCESS.EXE

oder im Fall einer Installation mit einer 32Bit Version von Access:

C:\Program Files (x86)\Microsoft Office\Office\MSACCESS.EXE

Die Pfade können unterschiedlich sein, am schnellsten finden Sie den korrekten Pfad, wenn Sie in der Registry nachschauen.

Sollten Sie keine Rechte besitzen, um den Registry-Editor aufrufen zu können, müssen Sie die Windows-Suche bemühen. Beginnen Sie die Suche im Ordner "C:Programme (x86)" und im Falle einer 64Bit Installation im Ordner "C:Programme".

Rufen Sie dazu den Registrierungseditor auf (Windowstaste drücken, "regedit" eingeben und Entertaste drücken). Unter dem Eintrag:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\App Paths\

finden Sie den korrekten Pfad.

Innerhalb des Explorerfensters navigieren Sie nun dorthin und klicken die Datei msaccess.exe an.

Das Access-Programmfenster öffnet sich und Sie sehen die gewünschte Datenbank vor sich.

Abbildung 08: Die Datenbank innerhalb der Access-Oberfläche

Abbildung 08: Die Datenbank innerhalb der Access-Oberfläche

Wenn Sie vergessen haben, den Haken unter "Immer diese App zum Öffen von .MDC-Dateien verwenden" (siehe gelber Punkt in Abbildung 06) zu setzen, dann wiederholen Sie die Schritte, setzen den Haken und wählen das nun in der Liste aufgeführte Access-Programm (siehe Abbildung 09).

Abbildung 09: MDC-Dateien dauerhaft mit Access verknüpfen

Abbildung 09: MDC-Dateien dauerhaft mit Access verknüpfen

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Scrollen mit der Maus im CAD-Menü in card_1 unter Windows 10

Das Arbeiten mit Fenstern in Windows kann an­streng­end sein. Möchte man bei­spiels­weise den In­halt zweier Fenster nebeneinander legen und zeilen­weise ver­glei­chen, so war das Scrollen im Fenster, welches inaktiv ist, nicht möglich. Mit Windows 10 hat nun eine Maus­funk­tion Ein­zug ge­hal­ten, die vor­her nur durch die In­stal­lation von Zusatz­pro­gram­men* mög­lich war. Es handelt sich um die Funk­tio­nali­tät: „In­ak­tive Fen­ster beim Da­rauf­zei­gen scrol­len“.

Bisher war es notwendig, dem Fenster, in dem gescrollt werden soll, den Fokus zu geben, beispielsweise per Klick auf die Titelleiste. In Windows 10 ist das deutlich einfacher. Es genügt, den Mauszeiger auf das inaktive Fenster zu ziehen und es kann gescrollt werden.

Möglich macht das eine Option im Einstellungsfenster „Geräte – Maus und Touchpad“.

Abb. 1: Darstellung des Einstellungsdialoges der Mausoptionen

Abb. 1: Darstellung des Einstellungsdialoges der Mausoptionen

Standardeinstellung für das „Inaktive Fenster beim Daraufzeigen scrollen“ ist „Ein“.

Abb. 2: Zoom auf die Mausoption „Inaktive Fenster beim Daraufzeigen scrollen“

Abb. 2: Zoom auf die Mausoption „Inaktive Fenster beim Daraufzeigen scrollen“

Die Tatsache, dass die neue Windows-Funktionalität mit einer Einstellmöglichkeit versehen ist lässt erkennen, dass es damit offensichtlich nicht nur Vorteile gibt.
Möglicherweise haben Sie bereits bemerkt, dass mit dieser Einstellung das CAD-Menü in card_1 nicht mehr scrollt. Somit können die unteren Zeilen des CAD-Menüs nur noch über das Pfeil-Symbol sichtbar gemacht werden.

Möchte man lieber die Funktionalität des bequemen Scrollens im CAD-Menü haben, so stellt man die Option „Inaktive Fenster beim Daraufzeigen scrollen“ im Einstellungsmenü für die Maus auf „Aus“.

Abb. 3: Anpassen der Mauseigenschaften (animiert)

Abb. 3: Anpassen der Mauseigenschaften (animiert)

Hilfreich sei an dieser Stelle der Hinweis auf die Möglichkeit, dass das CAD-Menü abgedockt werden kann. Dann ist auch ein Scrollen im CAD-Menü möglich, wenn in den Eigenschaften für die Maus die Option „Inaktive Fenster beim Daraufzeigen scrollen“ auf „Ein“ eingestellt ist.

 

* Die Software, die für diese Funktionalität unter Windows 7 und Windows 8 verwendet werden kann, findet man im Internet unter den Suchwörtern „WizMouse“ oder „Katmouse“.

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PDF-Dateien im Word-Format speichern und bearbeiten

Beim Erstellen von Formularen für die Kostenberechnung kommt es oft vor, dass eine nachträgliche Anpassung der Formulare gewünscht wird.

 
Eine Möglichkeit der Bearbeitung der PDF-Datei haben wir Ihnen bereits im Artikel „PDF-Dateien in Libre Office bearbeiten“ aufgezeigt. In diesem Artikel wollen wir Ihnen nun eine zweite Variante vorstellen, die bei gegebener Programmausstattung komfortabler in der Bearbeitung ist.

Unter https://smallpdf.com/de wird ein Programm zum Bearbeiten von PDF-Dateien angeboten. Eine der vielfältigen Funktionen ist das Umwandeln von PDF-Dokumenten in das Word-Format.

Abb1.: Screenshot von der Webseite von Smallpdf

Abb1.: Screenshot von der Webseite von Smallpdf

In dem kostenlosen Online-Konverter kann eine PDF-Datei pro Tag gewandelt werden. Sollte das nicht ausreichen, kann man mit der 14-Tage Testversion unbeschränkt PDF-Dateien umwandeln. Wer dauerhaft diese Funktionen nutzen möchte, zahlt 10 €/Monat oder 90 € /Jahr. Mit einem Smallpdf-Pro-Abonnement kann man den Online-Konverter im Web sowie als Desktop-Variante nutzen und hat unbegrenzten Zugriff auf alle Werkzeuge.