Abbildung 1: Nebenattribute eines Gebäudes, Beispiel Berlin Hbf mit WMS-Hintergrund. (Quelle der Geodaten: © Geoportal Berlin, dl-de/by-2-0)

Übernahme von Attributen aus City-GML-Daten

Beim Import von 3D-Gebäuden aus CityGML-Dateien wird nicht nur die Geometrie übernommen, sondern die entstehenden Baugruppen erhalten auch Nebenattribute.

Abbildung 1: Nebenattribute eines Gebäudes, Beispiel Berlin Hbf mit WMS-Hintergrund. (Quelle der Geodaten: © Geoportal Berlin, dl-de/by-2-0)

Abbildung 1: Nebenattribute eines Gebäudes, Beispiel Berlin Hbf mit WMS-Hintergrund. (Quelle der Geodaten: © Geoportal Berlin, dl-de/by-2-0)

Welche Attribute CityGML-Daten haben, ist nicht einheitlich, sondern hängt vom Herausgeber ab. Manche Attribute sind über die AdV standardisiert. Dies wird von card_1 genutzt, um die Einträge auf Wunsch zu entschlüsseln.

Abbildung 2: Einstellungen zur Entschlüsselung

Abbildung 2: Einstellungen zur Entschlüsselung

Auch die geografischen Angaben können entschlüsselt werden. Dazu werden die Vorlagedatenbanken mit Katasterdaten verwendet, wie sie zusammen mit dem zentralen Projekt CARD ausgeliefert wurden.

Abbildung 3: Beispiel mit geografischer Entschlüsselung in Thüringen. (Quelle der Geodaten: © GDI-Th, dl-de/by-2-0)

Abbildung 3: Beispiel mit geografischer Entschlüsselung in Thüringen. (Quelle der Geodaten: © GDI-Th, dl-de/by-2-0)

Neben der Anzeige können die Nebenattribute auch zur Weitergabe im BIM-Prozess per IFC oder CpiXML oder zur Auswertung genutzt werden. Zum einen lassen sich aus den Nebenattributsinhalten Texte erzeugen.

Abbildung 4: Beispiel Hamburg, Geschosszahlen als Texte aus CityGML-Baugruppen. (Quelle der Geodaten: Freie und Hansestadt Hamburg © GDI-Th, dl-de/by-2-0)

Abbildung 4: Beispiel Hamburg, Geschosszahlen als Texte aus CityGML-Baugruppen. (Quelle der Geodaten: Freie und Hansestadt Hamburg © GDI-Th, dl-de/by-2-0)

Eine andere Auswertungsvariante ist, die Darstellung der Gebäude entsprechend ihrer Funktion zu definieren. Im Protokoll sind die einzelnen Funktionen aufgelistet:

───────────────────────────────────────────────────────────────────────────
Anzahl | Nebenattributsinhalt
───────────────────────────────────────────────────────────────────────────
    21 | Allgemein bildende Schule
    1 | Bibliothek, Bücherei
        2 | Burg, Festung
        3 | Einkaufszentrum
        5 | Feuerwehr
   7567 | Funktion nicht gefunden.
        2 | Gebäude für Bildung und Forschung
        8 | Gebäude für Erholungszwecke
      48 | Gebäude für Gesundheitswesen
        4 | Gebäude für kulturelle Zwecke
        4 | Gebäude für öffentliche Zwecke
      51 | Gebäude für soziale Zwecke
    561 | Gebäude für Wirtschaft oder Gewerbe
        1 | Gericht
      13 | Hochschulgebäude (Fachhochschule, Universität)
        5 | Kirche
        6 | Krankenhaus
        5 | Parkhaus
        1 | Rathaus
        7 | Schloss
        9 | Sport-, Turnhalle
        2 | Theater, Oper
        5 | Treibhaus, Gewächshaus
        8 | Verwaltungsgebäude
        2 | Wasserbehälter
   5553 | Wohngebäude
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Abbildung 4: Zuordnungstabelle Massenpositionen – Baugruppen – Bauwerksstruktur

Abbildung 4: Zuordnungstabelle Massenpositionen – Baugruppen – Bauwerksstruktur

Obige Abbildung zeigt auszugsweise die Zuordnung verschiedener Massenpositionen für eine zweibahnige Straße in getrennte Baugruppen.

Über einen gemeinsamen cpiFitMatchKey werden die Baugruppen für die Nutzung im weiteren Prozess (BIM+AVA) wieder zusammengeführt.

Zusätzliche Eigenschaften können in den 30 freien Attributspalten wie bei der Profillinientabellen vereinbart werden. Hier im Beispiel sind es Dicke und Belastungsklasse.

Abbildung 3: Menü Bauwerksgenerierung Verkehrswege – Zuordnungstabellen

Positionsnummern aus der Massenberechnung zur Nutzung bei der Bauwerksgenerierung

Einen wesentlichen Teil der Bauwerkserzeugung innerhalb des BIM-Prozesses bildet das Generieren von Profilbauwerken auf der Basis der verschiedenen Profillinien.

Die 3D-BIM-Bauwerke werden dabei aus der Massenberechnung abgeleitet. Alle drei in card_1 integrierten REB-Verfahren werden unterstützt. Die Massenvorgänge können dabei in verschiedene Stationsbereiche gegliedert werden, um somit auch Strukturen für die Profilbauwerke vorzugeben. Die dabei entstehenden Volumenkörper müssen mit fachlichen Attribuierungen für den weiteren BIM-Prozess ausgestattet werden.

Abbildung 1: Bauwerke generieren (Verkehrsweg) – Bauwerke aus Profilmassen

Abbildung 1: Bauwerke generieren (Verkehrsweg) – Bauwerke aus Profilmassen

Zuordnungstabelle über Profilliniennummern

In der ersten Phase der Modulentwicklung wurde für die Zuweisung von Attributen eine Zuordnungstabelle eingeführt, die auf den Nummern der Profillinien basiert. Diese enthält meist zentral und achsübergreifend sämtliche fachliche Gliederungen verschiedener Querschnittsformen für Straße, Rad- und Gehwege usw. anhand von Profillinien.

Abbildung 2: Zuordnungstabelle Profillinien – Baugruppen – Bauwerksstruktur

Abbildung 2: Zuordnungstabelle Profillinien – Baugruppen – Bauwerksstruktur

In der Tabelle werden über Profillinien einzelne Baugruppen gebildet und deren Darstellungsreihenfolge innerhalb des Bauwerks festgelegt.
Es können jeder Profilliniennummer neben Materialien bis zu 30 freie Attribute zugeordnet werden. Nicht zuletzt kann eine Schlüsselnummer für die Weiterverarbeitung innerhalb des BIM-Prozesses vergeben werden, der sogenannte cpiFitMatchKey.
Diese Form der Strukturbildung wird von vielen Anwendern genutzt.

Zuordnungstabelle über Massenpositionen

Es ergab sich aus den ersten Pilotprojekten der Wunsch, neben den Profillinien eine alternative Gliederungs- und Ausgestaltungsvariante für die Bauwerke nutzen zu können.
Ein Grund für den Wunsch war, dass die Stellenanzahl für Profilliniennummern mit „9999“ in der Menge zwar ausreichend ist, jedoch die 4-Stelligkeit keine einfache Strukturierung über Basisnummern und dazugehörigen Nummernbereichen ermöglicht.

Des Weiteren spielt auch die vorhandene Struktur der Profilnummern eine Rolle, die in den Büros vor Einführung des BIM-Prozesses und davon unabhängig entstanden ist.
Bei vielen Anwendern wird für bestimmte Querschnittselemente eine einheitliche Profilnummer verwendet, die beispielsweise keine Materialaspekte beinhaltet. So kann es sein, dass für die Fahrbahndecke eine einheitliche Nummer verwendet wird, die unabhängig vom vorgesehenen Baustoff (Asphalt, Beton usw.) ist.
Ähnlich kann es bei anderen Schichten des Profilaufbaus sein, beispielsweise kann nur eine einzelne Profilliniennummer für den Frostschutz vorgesehen sein, die den zu verwendenden Baustoff nicht differenziert abbildet.

Neben diesen Materialaspekten spielt im BIM-Prozess auch die Weiterverarbeitung der Bauwerke hinsichtlich der Kostenermittlung (Ausschreibung) eine Rolle. Als Beispiel sei dazu die Gliederung über der verschiedenen Schichtdicken beim Abtrag des Oberbodens genannt.
Für verschiedenen Abtragsstärken wird im Normalfall nur eine Profilliniennummer benutzt.

Diese letzten beiden Aspekte müssen spätestens bei der Massenermittlung differenziert betrachtet werden, so dass in der Bauwerksgenerierung als Alternative zur Profillinientabelle eine Zuordnungstabelle über die Massenpositionen integriert wurde.

Abbildung 3: Menü Bauwerksgenerierung Verkehrswege – Zuordnungstabellen

Abbildung 3: Menü Bauwerksgenerierung Verkehrswege – Zuordnungstabellen

Natürlich setzt diese neue Methode der Bauwerksstrukturierung eine Neubetrachtung und Überarbeitung der Strukturen bei der Profilmassenberechnung voraus.

Die Positionsnummern der Massenberechnung müssen so differenziert definiert werden, dass sich daraus die Baugruppen entsprechend der oben genannten Anforderungen gliedern lassen. Diese Positionsnummern müssen auch projektübergreifend vereinheitlicht werden. Der Vorteil ist, dass die vorhandenen Nummern der Profillinien und die eigentlichen Entwicklungsdateien unverändert weiter genutzt werden können.

Abbildung 4: Zuordnungstabelle Massenpositionen – Baugruppen – Bauwerksstruktur

Abbildung 4: Zuordnungstabelle Massenpositionen – Baugruppen – Bauwerksstruktur

Obige Abbildung zeigt auszugsweise die Zuordnung verschiedener Massenpositionen für eine zweibahnige Straße in getrennte Baugruppen.

Über einen gemeinsamen cpiFitMatchKey werden die Baugruppen für die Nutzung im weiteren Prozess (BIM+AVA) wieder zusammengeführt.

Zusätzliche Eigenschaften können in den 30 freien Attributspalten wie bei der Profillinientabellen vereinbart werden. Hier im Beispiel sind es Dicke und Belastungsklasse.

Transparente Stifte und Materialien bei der Bauwerksdarstellung nutzen

Wenn ein Bauwerk dauerhaft transparent dargestellt werden soll, so ist das durch die Verwendung transparenter Materialien möglich.

Abbildung 1:Prinzip Transparenz: Würfelförmiges Bauteil mit Material „Glas“ auf „Sockel“-DGM

Abbildung 1:Prinzip Transparenz: Würfelförmiges Bauteil mit Material „Glas“ auf „Sockel“-DGM

Die Notwendigkeit, Bauteile in Glas darzustellen, ist eher selten gegeben. Weit häufiger wird Transparenz dazu verwendet, eine prinzipielle Durchlässigkeit zu visualisieren. Dies ist z.B. bei einem Schutzgebiet „Wald“ sinnvoll, um einerseits den Raumbedarf der Bäume sichtbar zu machen, andererseits aber auch einen Durchblick durch den Wald zuzulassen.

Abbildung 2: Schutzgebiet mit Material „Transparent grün, 50 % Transparenz“.

Abbildung 2: Schutzgebiet mit Material „Transparent grün, 50 % Transparenz“.

Als weiterer Fall kann auftreten, dass man eine Bauteil nicht dauerhaft transparent haben möchte, aber zur Untersuchung darunter liegender Bauteile wäre eine zeitweise transparente Darstellung wünschenswert. Dies erreichen Sie, indem Sie zwar ein nicht transparentes Material, aber einen transparenten Stift zuordnen. Als Beispiel soll hier eine Straße mit darunter befindlichen Leitungen dienen.

https://www.igmilde.de/wp-content/uploads/2022/04/igm_feature_strasse_01_1000x667.jpg

Abbildung 3: Straße mit darunter befindlicher Leitung inkl. Schutzbereich

Hier wird augenfällig, dass die Straße normalerweise nicht transparent dargestellt sein soll, aber damit verdeckt sie die Leitung vollständig. Man könnte zwar die Darstellung der Straße ganz abschalten und damit die Leitung sichtbar machen, aber was dann fehlt ist die Relation der Leitung zur Straße. Deshalb wurde hier ein transparenter Stift zugeordnet.

Abbildung 4: Einstellung eines optionalen transparenten Stiftes

Abbildung 4: Einstellung eines optionalen transparenten Stiftes

Sie können diese Einstellung in Bauwerke verwalten auch nachträglich vornehmen und müssen dafür nicht Ersteller dieses Bauwerks sein. Wenn Sie anschließend die Darstellung auf „Farben: Stift“ stellen, entsteht der gewünschte Transparenz-Effekt:

Abbildung 5: Darstellung über optionalen Stift

Abbildung 5: Darstellung über optionalen Stift

Abbildung 2: 3D-Ansicht mit erzeugten Bauteilen und unterirdischer Leitung

Aktueller Stand der Querprofilentwicklungsbibliothek von IGM

Wer bei IGM eine Querprofilschulung besucht hat, kennt die Bibliothek QPSLIBIGM. Diese stellt eine Art „Turbo“-Taste für die Quer­profil­ent­wick­lung dar, weil bereits bestimmte Grundaufgaben gelöst sind und nicht erneut für jeden Profilpunkt einzeln bedacht werden müssen. So sind Sie beispielsweise mit einem einzigen Befehl HOBO in der Lage, einen Hochbord mit Oberflächenlinie darüber, umgrenzender Profillinie und Rückenstütze zu erzeugen. Auch eine Rinne z.B. aus Muldensteinen lässt sich über einen einzigen Befehl BETMURINNE schnell erzeugen.

Abbildung 1: Oberflächenprofil mit Bord und Rinne aus Muldensteinen in Busbucht

Abbildung 1: Oberflächenprofil mit Bord und Rinne aus Muldensteinen in Busbucht

Im Dialog mit den Anwendern entwickelt sich die Bibliothek stetig weiter. Angesichts der immer weiter verbreiteten 3D-Planung und BIM ist es nicht verwunderlich, dass die neueren Erweiterungen in diese Richtung gehen. Auch soll es zwischen den 3D-Bauwerken und den klassischen Profillinien keinen Bruch, sondern einen nahtlosen Übergang geben. Die dafür bereitgestellten Funktionen werden in diesem Artikel vorgestellt.

Richtung 1: Von der Profillinie zum Bauwerk

Wenn man z.B. die erwähnten Hochborde an mehreren aufeinander folgenden Querschnitten erzeugt, dann fehlt nur noch der Schritt, die umgrenzenden Profillinien in Längsrichtung miteinander zu verbinden, um daraus ein Bauwerk zu bilden. Die entsprechende Funktion heißt Bauteil_aus_ZuProfil. Damit können geschlossene Profillinien in Längsrichtung verbunden und damit zu einem Bauteil zusammengefasst werden. Verschiedene Parameter regeln dabei die Namensgebung, die Eingliederung der Bauteile in Baugruppen und Bauwerke sowie die Frage, ob und wenn ja nach welchem Prinzip die Bauteile in Längsrichtung getrennt werden. Wenn offene Profillinien wie z.B. eine Deckschicht zu Bauwerken gemacht werden sollen, gelingt dies mit der Funktion Bauteil_aus_Lprofil, die die Eingabe einer Schichtdicke zulässt.

Abbildung 2: 3D-Ansicht mit erzeugten Bauteilen und unterirdischer Leitung

Abbildung 2: 3D-Ansicht mit erzeugten Bauteilen und unterirdischer Leitung

Richtung 2: Vom Bauwerk zur Profillinie

Aufgemessene oder aus Datenbeständen übernommene Leitungen können Bauwerke sein, die nicht über die Profilentwicklung entstehen. Diese werden lagerichtig in Querschnitten und Querschnittszeichnungen angezeigt. Aber wenn sie außerdem bemaßt werden sollen, ist es sinnvoll, diese in Querprofile zu überführen, damit anschließend alle Bemaßungsfunktionen von Profillinien auch für diese Bauwerke genutzt werden können. Der Bibliotheksbefehl PrfLin_aus_Bauteil übernimmt diese Umwandlung.

Abbildung 3: Querprofilzeichnung mit bemaßtem Leitungsbauwerk

Abbildung 3: Querprofilzeichnung mit bemaßtem Leitungsbauwerk

Eine Beschreibung der QPSLIBIGM finden Sie hier.

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Auswertungen über Abfragen in den WaWiPro-Kanal-Modulen

Im Bereich Wasserwirtschaft u.a. im Modul "Kanalnetz konstruieren und berechnen" existiert unter „Auswerten“ mit der Funktion „Abfragen“ ein Werkzeug, mit dem sich beliebige Netzelemente anhand ihres Dateninhalts über auswählbare Kriterien markieren, selektiv bearbeiten oder auch dokumentieren lassen.

Einige Abfragen sind bereits vordefiniert und können sofort angewendet werden.

Im Artikel wird das Anlegen einer neuen Abfrage erläutert, über die Haltungslängen ausschließlich geplanter Haltungen ermittelt und gelistet werden.

Zunächst muss für die neue Abfrage das Netzelement (Haltung) festgelegt werden.

Abbildung 1: Auswahl des auszuwertenden Netzelements

Abbildung 1: Auswahl des auszuwertenden Netzelements

Im Anschluss muss der Auswertungstyp und die Form der Ausgabe gewählt werden. Das Ergebnis soll ein Bericht sein, in dem die Haltungslängen ausschließlich geplanter Haltungen ausgewiesen werden. Dafür wird als Bedingung das Attribut „geplant“ genutzt.

Abbildung 2: Auswahl Auswertungstyp

Abbildung 2: Auswahl Auswertungstyp

Durch einen Doppelklick auf die Tabellenzeile unter „Attribut“ öffnet sich eine Maske, in der das einzelne Attribut festgelegt wird, hier der Status (Langtext).

In den folgenden Schritten werden der Operator und der Attributwert „Geplant“ ausgewählt, über den die Auswertung stattfindet.

Abbildung 3: Auswahl Attributname, Operator und Attributwert

Abbildung 3: Auswahl Attributname, Operator und Attributwert

Abbildung 4: Auswerteeinstellungen

Abbildung 4: Auswerteeinstellungen

Beim „Start “ wird in der Maske in einfacher Form das Abfrageergebnis mit den Haltungen dokumentiert, die dem gewählten Attributwert entsprechen.

Abbildung 5: Auswertungsergebnis

Abbildung 5: Auswertungsergebnis

Über das Excel-Druckersymbole gelangt man in den Bericht-Manager, um dort eine vollständige Ergebnisausgabe nach eigenen Vorstellungen zu erstellen.
Die im Berichstmanager dafür vorgesehene Funktion ist „Formular bearbeiten“

Abbildung 6: Formulargestaltung und Ausgabesteuerung

Abbildung 6: Formulargestaltung und Ausgabesteuerung

Es können Spalten formatiert, verschoben und gelöscht sowie neue Spalten eingefügt werden.

Abbildung 7: Formularmanager

Abbildung 7: Formularmanager

Im Bearbeitungsmodus der Spalte „Haltungslänge“ lässt sich über einen einfachen Schalter neben der Einzellänge auch die Summe aller geplanten Haltungen bilden.

Abbildung 8: Spaltenformaterung und Summenauswertung

Abbildung 8: Spaltenformaterung und Summenauswertung

Über „Anzeigen “ erscheint beim Ausgabeziel „Bildschirm“ eine Tabelle mit den ausgewählten Spalten und der gewünschten Summe über alle geplanten Haltungen.

Abbildung 9: Tabelle mit allen Haltungen Status „Geplant“

Abbildung 9: Tabelle mit allen Haltungen Status „Geplant“

Abschließend kann die Abfrage unter einem selbst gewählten Namen gespeichert werden. Sie steht dann in allen Projekten zur Verfügung.

Abbildung 10: Speicherung als „Länge-geplant“

Abbildung 10: Speicherung als „Länge-geplant“

Die Abfrage kann gleichzeitig auch zum Filtern, Markieren und für die Sichtbarkeit der Netzelemente genutzt werden.

Abbildung 1: 3D-Projektansicht mit DGM, Orthophotos und LoD2-Gebäuden aus Geodaten Hessen Lizenzinformationen: Diese Daten stehen unter der Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0, © GeoBasis-DE / HVBG

Offene Geodaten Hessen

Es gibt eine gute Nachricht für alle, die Projekte in Hessen bearbeiten. Ab 1.2.2022  bietet die Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation ihre Geodaten als OpenData an (https://hvbg.hessen.de/pressemitteilungen/land-gibt-amtliche-geodaten-frei).

Dies ist ein Grund für uns, diese Daten unter die Lupe zu nehmen und für Sie ein Demoprojekt  zu erstellen, aus dem Sie die Zugangsadressen und -wege entnehmen können. Damit verringert sich für Sie neben dem bürokratischen auch der technische Aufwand zur Nutzung der Geodaten. Die Schemata für den Zugang für WMS- und WFS-Dienste können Sie aus diesem Projekt in Ihr zentrales Projekt CARD überführen. Damit stehen Sie Ihnen in allen Projekten zur Verfügung.

Abbildung 1: 3D-Projektansicht mit DGM, Orthophotos und LoD2-Gebäuden aus Geodaten Hessen Lizenzinformationen: Diese Daten stehen unter der Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0, © GeoBasis-DE / HVBG

Abbildung 1: 3D-Projektansicht mit DGM, Orthophotos und LoD2-Gebäuden aus Geodaten Hessen Lizenzinformationen: Diese Daten stehen unter der Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0, © GeoBasis-DE / HVBG

Die Orthofotos können mit einer Genauigkeit von 20 cm über einen WMS-Dienst abgerufen werden. 3D-Gebäudemodelle werden in der Detaillierungsstufe  2 (LoD2) im CityGML-Format angeboten. Das Digitale Geländemodell mit Rasterweite 1m steht landesweit zur Verfügung.

Auch in Hessen gibt es aktuell einen Wermutstropfen. Die Schutzgebiete unterliegen nicht dem OpenData, werden aber dennoch vom Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie kostenfrei für private und gewerbliche/kommerzielle Nutzung bereitgestellt. Allerdings funktioniert es derzeit nur für WMS, also als Rasterbilder. Wer die Schutzgebiete als Topografielinien oder 3D-Objekte in Projekte einbinden möchte, sollte dafür WFS-Dienste nutzen, aber diese sind leider aus technischen Gründen momentan nicht verfügbar (https://www.hlnug.de/themen/geografische-informationssysteme/geodienste/naturschutz).

Das Projekt „ 91_DEMO_Geodaten_Hessen“ können Sie sich hier herunterladen. Es enthält eine Projektdokumentation als PDF sowie Links zu den WMS- und WFS-Diensten als auch zu den Daten-Downloads. Zukünftig wird es auf https://www.card-1.com/ im Downloadbereich zusammen mit den anderen Beispiel- und Vorlagenprojekten angeboten und die Beschreibung wird Bestandteil der card_1 Hilfe sein.

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Zeichnungsränder, Rasterbeschriftung, Nordpfeil, Stempel und Legenden für die RE2012

Mit der card_1 Version 8.430 wurde für alle Anwender das Regelwerk „RE2012“ eingeführt, mit dem nun die Möglichkeit besteht, RE2012-gerechte Zeich­nungen zu erstellen. Bei der Erzeugung von Längs­schnitt­zeich­nungen werden diese Vorgaben bereits weitestgehend über die Funktion „Vereinbarung – neu RE2012“ automatisch umgesetzt.
Für Lageplan- und Achszeichnungen muss der Anwender die Änderungen für die RE2012 selbst in seine vorbereiteten Zeich­nungsvereinbarungen eintragen. Was dabei für die Erstellung des Zeichnungsrandes samt Stempelfeld, Gitternetzbeschriftung und Legenden zu beachten ist, soll in dem folgenden Artikel kurz erklärt werden.

Regelwerk RE2012 aktivieren

Das Regelwerk RE2012 enthält alle Definitionen für die RE-konforme Zeichnungserstellung. Es wird innerhalb eines Projektes automatisch aktiviert, wenn beim Anlegen des Projektes in den Projektattributen das Thema „Straßenentwurf“ gewählt wurde. Es kann aber auch unter „Einstellungen – Regelwerke verwalten“ manuell aktiviert oder deaktiviert werden.

Zeichnungsrand

Der Zeichnungsrand in den Musterplänen nach RE2012 unterscheidet sich von dem „Standard“-Rand, der bisher mit card_1 für blattbezogene Zeichnungen ausgeliefert wurde. Aus diesem Grund wurde mit dem Regelwerk RE2012 nun ein weiterer Zeichnungsrand zur Verfügung gestellt, der jetzt einen linken Heftrand von 2,5 cm und ein Stempelfeld mit der Breite 18,0 cm besitzt und in den somit die Vorgaben der Schriftfelder nach RE2012 richtig eingetragen werden können.

In den Zeichnungsvereinbarungen ruft man diesen Zeichnungsrand mit dem Kennwort ZRAND auf.

ZRAND '§RE2012'

Oftmals ist es aber so, dass dieser Zeichnungsrand nicht ausreicht, wenn beispielsweise die Legenden so groß sind, dass das Stempelfeld verdoppelt werden muss. In diesem Fall ist es sinnvoll unter „Einstellungen – Zeichnungsränder bearbeiten“ den Zeichnungsrand „RE2012“ aus dem Regelwerk einfach zu kopieren und das Stempelfeld um 18,5 cm auf 36,5 cm zu vergrößern.

Abbildung 1: Tabelle mit Vorschau auf einen lokalen Zeichnungsrand nach RE2012 für ein doppelt so breites Stempelfeld

Abbildung 1: Tabelle mit Vorschau auf einen lokalen Zeichnungsrand nach RE2012 für ein doppelt so breites Stempelfeld

Gitterkreuze und Rasterbeschriftung

Die Musterpläne nach RE2012 enthalten verschiedene Rasterbeschriftungen. In den unterschiedlichen Maßstäben geht die Darstellung von keiner Gitterkreuzbeschriftung, über eine Rasterbeschriftung, die in die Zeichnung hineinragt, bis hin zur Rasterbeschriftung im eigenen Randbereich. Die Umsetzung in card_1 erfolgt folgendermaßen:

Rasterbeschriftung innerhalb der Zeichnung:

SCHRIFT 0,12; 0,15; 0,23; 0,23;
RASTER 100; 1; "{1;8}"; "{1;7}"; "R {-3;8}"; "H {-3;7}";
ZRAND '§RE2012'
Abbildung 2: Rasterbeschriftung innerhalb der Zeichnung mit Eckkoordinaten

Abbildung 2: Rasterbeschriftung innerhalb der Zeichnung mit Eckkoordinaten

Rasterbeschriftung im eigenen Rahmen:

SCHRIFT 0,12; 0,15; 0,23; 0,23;
RASTER 100; 1; "{1;8}"; "{1;7}"; "R {-3;8}"; "H {-3;7}"; -1,5; ; -1,5; -1,5
ZRAND '§RE2012'
Abbildung 3: Rasterbeschriftung im eigenen Rahmen

Abbildung 3: Rasterbeschriftung im eigenen Rahmen

Hierbei ist die Reihenfolge der Anweisungen zu beachten. Erst wird der Beschriftungsrahmen um das Blatt gelegt (RASTER) und dann wird der Zeichnungsrand daran angepasst (ZRAND).

Die Rasterbeschriftung wird für Gauß-Krüger-Koordinaten und UTM-Koordinaten verschieden dargestellt, da diese eine unterschiedliche Stellenanzahl im Rechtswert haben. Hier gibt die Hilfe Beispiele vor, die direkt von dort in die Vereinbarung kopiert werden können.

Abbildung 4: Auszug aus der Hilfe zum Kennwort RASTER

Abbildung 4: Auszug aus der Hilfe zum Kennwort RASTER

Nordpfeil

Die Musterpläne enthalten einen einheitlichen Nordpfeil der in card_1 als Zeichnungsobjekt in den Regelwerken zur Verfügung gestellt wird.

NORDPFEIL 'Nordpfeil(RE2012_Legenden.PLT)';'RANDL+5';'RANDO-5'

In der Vereinbarung kann man den Pfad über die Funktion „Einfügen – Zeichnungsobjekt“ aufrufen. Alle Objekte des RE2012-Regelwerkes sind immer geladen und werden sofort in der Liste angezeigt. Durch die Vielzahl der angebotenen Objekte ist eine sinnvolle Auswahl aber nur dann möglich, wenn mit der Schnellsuche in der Tabelle gearbeitet wird. Hier muss man lediglich einen Teil des Objektnamen eingeben, der in allen Spalten der Tabelle gesucht wird. Das gefilterte Ergebnis wird angezeigt und kann nun besser ausgewählt werden. Zusätzlich kann man sich noch mit F2 oder „Ansicht – Vorschau“ einen besseren Überblick über die angebotenen bzw. ausgewählten Objekte verschaffen.

Abbildung 5: Objektauswahl für RE-Nordpfeil mit Schnellsuche und Vorschau

Abbildung 5: Objektauswahl für RE-Nordpfeil mit Schnellsuche und Vorschau

Schriftfelder nach RE2012

Auch die Schriftfelder sind bereits als Zeichnungsobjekt in card_1 hinterlegt. Sie können ebenfalls über „Einfügen – Zeichnungsobjekt“ und die Schnellsuche aufgerufen werden.

Abbildung 6: Schriftfeld nach RE2012 mit 3 Teilen und ausgefüllten Textvariablen

Abbildung 6: Schriftfeld nach RE2012 mit 3 Teilen und ausgefüllten Textvariablen

Das Schriftfeld wird in 3 Teile untergliedert, die jeweils mit dem Kennwort STEMPEL in die Zeichnung eingefügt werden. Die beiden oberen Teile für Name und Anschrift der Straßenbaubehörde sowie des ausführenden Büros stehen nur als leeres Stempelfeld in dem Regelwerk zur Verfügung. Da diese projektabhängig sind, sollten sie auch im Projekt bzw. im zentralen Projekt abgelegt werden. Dazu muss man die Datei RE_Schriftfelder_Vorlage.PLT aus dem Regelwerk kopieren und kann dann die beiden Schriftfeldobjekte bearbeiten.

STEMPEL 'Schriftfeld_Büro(RE2012_Schriftfelder_Vorlage.Plt)'   ;1;21,4  | Schriftfeld - Auftragnehmer
STEMPEL 'Schriftfeld_Behörde(RE2012_Schriftfelder_Vorlage.Plt)';1;17,3  | Schriftfeld - Auftraggeber
STEMPEL 'Schriftfeld_Gesamt_LP(RE2012_Legenden.PLT)'  ;1;0,5   | Schriftfeld - Gesamt 

Auch der große untere Teil des Stempels kann aus dem Regelwerk kopiert und projektabhängig angepasst werden. Es gibt hier aber auch die Möglichkeit den Stempel weiterhin im Regelwerk vorzuhalten, da hier alle veränderlichen Texte bereits mit Textvariablen versehen wurden. Diese können mit Hilfe des Kennwortes TEXTVARIABLE ausgefüllt werden.

* Zeichnungsabhängige Textvariablen
TEXTVARIABLE 'UNTERLAGE'    ;'FESTSTELLUNGSENTWURF' | Unterlage
TEXTVARIABLE 'Unter_Nr'     ;'5'                    | UnterlagenNummer
TEXTVARIABLE 'Bez_Unterlage';'Lageplan'             | Bezeichnung Unterlage
TEXTVARIABLE 'Ort'          ;'???'                  | Ort
TEXTVARIABLE 'Datum'        ;'???'                  | Datum
TEXTVARIABLE 'AendNr'       ;'???'                  | Änderungsnummer
TEXTVARIABLE 'AendArt'      ;'???'                  | Änderungsart
TEXTVARIABLE 'AendDatum'    ;'???'                  | Änderungsdatum
TEXTVARIABLE 'AendZeichen'  ;'???'                  | Änderungszeichen

* Blattnebenattribute
* Diese Textvariablen werden nach der Vergabe der Blattnebenattribute
* automatisch ausgefüllt und können deshalb hier weggelassen werden
* TEXTVARIABLE 'BLNr' ;'1'                          | Blattnummer
* TEXTVARIABLE 'StatAnf' ;'0+000'                   | Station Anfang
* TEXTVARIABLE 'StatEnd' ;'0+700'                   | Station Ende

Es gibt aber auch Textvariablen die über Blattnebenattribute und Projektnebenattribute ausgefüllt werden können. Das hat den Vorteil, dass man diese nur einmalig für den Blattschnitt bzw. das Projekt definieren muss und sie somit auch für alle anderen Zeichnungserzeugungen gelten. Die Vorgehensweise wurde bereits in einem vorangegangenen Artikel erläutert.

Abbildung 7: Projektnebenattribute für Textvariablen im RE2012-Stempel

Abbildung 7: Projektnebenattribute für Textvariablen im RE2012-Stempel

Die Projektnebenattribute werden im Stempel als Textvariablen mit eckigen Klammern eingetragen. In dem Stempelfeld aus dem RE2012-Regelwerk sind aber nur normale Textvariablen mit &_Name_& definiert. Deshalb kann man hier über die Zeichnungserzeugung die normale Textvariable mit der Variable des Projektnebenattributes ersetzten &_[Name]_&.

* Projektnebenattribute
* Werden bereits über die Projektnebenattribute ausgefüllt

TEXTVARIABLE 'Massnahme_Titel';'&_[Massnahme_Titel]_&'| Maßnahme Titel
TEXTVARIABLE 'PROJIS_Nr'      ;'&_[PROJIS_Nr]_&'      | Projektnummer 
TEXTVARIABLE 'STR_bauverw'    ;'&_[STR_bauverw]_&'    | Straßenbauverwaltunge 
TEXTVARIABLE 'Strasse'        ;'&_[Strasse]_&'        | Straße 
TEXTVARIABLE 'AbschnNr1'      ;'&_[AbschnNr1]_&'      | Abschnittsnummer 1
TEXTVARIABLE 'AbschnNr2'      ;'&_[AbschnNr2]_&'      | Abschnittsnummer 2

Legenden

Auch die Legenden werden mit dem Kennwort STEMPEL in die Zeichnung eingefügt. Allerdings stehen hier für die Lageplan- und Achszeichnungen anders als für die Längsschnittzeichnungen keine fertigen Legenden zur Verfügung, da diese immer abhängig vom Inhalt der Zeichnung zusammengestellt werden müssen. card_1 bietet hier allerdings schon alle Legendenteile zum Zusammensetzen an.

In eine blanko Zeichenerklärung können für alle Maßstäbe vorbereitete Gruppen und einzelne Legendenteile eingefügt werden. Dazu wird in der Zeichnungsbearbeitung ein neues Objekt für eine Legende (Breite 16,5 cm) angelegt und alle Teile werden über die Funktion „Bearbeiten Objektverweis – neu“ aufgerufen. Auch hier sind bereits alle RE2012-Objekte geladen und können mit Hilfe der Schnellsuche und der Vorschau ausgewählt werden. Gruppen die nur teilweise übernommen werden sollen können aufgelöst werden.

Abbildung 8: Objektverweis neu: Zeichenerklärung_blanko

Abbildung 8: Objektverweis neu: Zeichenerklärung_blanko

Abbildung 9: Objektauswahl für Legendengruppen mit der Vorschau für die Gruppe Planung

Abbildung 9: Objektauswahl für Legendengruppen mit der Vorschau für die Gruppe Planung

Abbildung 10: Objektauswahl für einzelne Legendenteile mit der Vorschau für ein Teil

Abbildung 10: Objektauswahl für einzelne Legendenteile mit der Vorschau für ein Teil

In der Objektauswahl gibt es ein Objekt, dass alle Legendenteile abhängig vom Maßstab zusammenfasst (Legende_Lageplan_Übersicht). Über die Vorschau kann man sich darin einen Überblick verschaffen, welche Legendenobjekte zur Verfügung stehen.

Abbildung 11: Vorschau für das Objekt Legende_Lageplan_Übersicht, das nach Maßstäben gegliedert ist

Abbildung 11: Vorschau für das Objekt Legende_Lageplan_Übersicht, das nach Maßstäben gegliedert ist

Das neue Legendenobjekt sollte den Bezugspunkt am oberen linken Eckpunkt haben, damit es leichter im Stempelfeld platziert werden kann.

STEMPEL 'Legende_Beispiel(Sammlung_Legenden.PLT)';'1;'RANDO-0,5'

Blattübersicht

Die Blattübersicht kann wie gewohnt über normale kleine Zeichnungen, die die Linien der Blattschnitte enthalten, eingefügt werden. Eine Beschreibung für die automatisierte Erstellung dieser Blattübersichtszeichnungen finden Sie hier.

Ersatzweise gibt es mit der neuen RE die Möglichkeit Blattübersichtsbalken einzufügen.

Abbildung 12: Blattbalken

Abbildung 12: Blattbalken

In card_1 gibt es dazu für die Achszeichnung das neue Kennwort BLATTÜBERSICHT. Hierfür bietet es sich an, einen Stapelplot zu erstellen, der die Blattschnitte enthält, mit denen die Zeichnungen erzeugt werden sollen. Die Reihenfolge der Blattschnitte in der Stapelvereinbarung entspricht dann der Reihenfolge der Blattschnittnummern im Blattübersichtsbalken. Das jeweilige aktuelle Blatt wird rot markiert.

BLATTÜBERSICHT 1;25,9;;;1

Die Verwendung der Stapelvereinbarung für den Blattübersichtsbalken ist auch dann möglich, wenn die Zeichnungen nicht mit dem Stapelplot sondern einzeln erzeugt werden.

Zusammenfassung für Achs- und Lageplanzeichnung

Vereinbarung für Achszeichnung:

In card_1 gibt es dazu für die Achszeichnung das neue Kennwort BLATTÜBERSICHT. Hierfür bietet es sich an, einen Stapelplot zu erstellen, der die Blattschnitte enthält, mit denen die Zeichnungen erzeugt werden sollen. Die Reihenfolge der Blattschnitte in der Stapelvereinbarung entspricht dann der Reihenfolge der Blattschnittnummern im Blattübersichtsbalken. Das jeweilige aktuelle Blatt wird rot markiert.

VERSION 8000
* Vereinbarung für Achszeichnung

* Zeichnungsabhängige Textvariablen
TEXTVARIABLE 'AendNr'       ;'???'                                           | Änderungsnummer
TEXTVARIABLE 'AendArt'      ;'???'                                           | Änderungsart
TEXTVARIABLE 'AendDatum'    ;'???'                                           | Änderungsdatum
TEXTVARIABLE 'AendZeichen'  ;'???'                                           | Änderungszeichen
TEXTVARIABLE 'UNTERLAGE'    ;'FESTSTELLUNGSENTWURF'                          | Unterlage
TEXTVARIABLE 'Unter_Nr'     ;'5'                                             | UnterlagenNummer
TEXTVARIABLE 'Bez_Unterlage';'Lageplan'                                      | Bezeichnung Unterlage
TEXTVARIABLE 'Ort'          ;'???'                                           | Ort
TEXTVARIABLE 'Datum'        ;'???'                                           | Datum
* Blattnebenattribute 
* Diese Textvariablen werden nach der Vergabe der Blattnebenattribute automatisch ausgefüllt 
* und können deshalb hier weggelassen werden * TEXTVARIABLE 'BLNr' ;'1'      | Blattnummer 
* TEXTVARIABLE 'StatAnf' ;'0+000'                                            | Station Anfang 
* TEXTVARIABLE 'StatEnd' ;'0+700'                                            | Station Ende

* Projektnebenattribute * Werden bereits über die Projektnebenattribute ausgefüllt TEXTVARIABLE 'Massnahme_Titel';'&_[Massnahme_Titel]_&' | Maßnahme Titel TEXTVARIABLE 'PROJIS_Nr' ;'&_[PROJIS_Nr]_&' | Projektnummer TEXTVARIABLE 'STR_bauverw' ;'&_[STR_bauverw]_&' | Straßenbauverwaltunge TEXTVARIABLE 'Strasse' ;'&_[Strasse]_&' | Straße TEXTVARIABLE 'AbschnNr1' ;'&_[AbschnNr1]_&' | Abschnittsnummer 1 TEXTVARIABLE 'AbschnNr2' ;'&_[AbschnNr2]_&' | Abschnittsnummer 2 Blattdefinition FE_1000_1 | Auswahl des Blattschnittes SCHRIFT 0,12; 0,15; 0,23; 0,23 | Schriftgröße für Raster RASTER 100; 1; "{1;8}"; "{1;7}"; "R {-3;8}"; "H {-3;7}"; -1,5; ; -1,5; -1,5 | Rasterbeschriftung im eigenen Rand ZRAND '§RE2012' | Zeichnungsrand aus dem Regelwerk NORDPFEIL 'Nordpfeil(RE2012_Legenden.PLT)';'RANDL+5';'RANDO-5' STEMPEL 'Schriftfeld_Büro(RE2012_Schriftfelder_Vorlage.Plt)' ;1;21,4 | Schriftfeld - Auftragnehmer STEMPEL 'Schriftfeld_Behörde(RE2012_Schriftfelder_Vorlage.Plt)';1;17,3 | Schriftfeld - Auftraggeber STEMPEL 'Schriftfeld_Gesamt_LP(RE2012_Legenden.PLT)' ;1;0,5 | Schriftfeld - Gesamt BLATTÜBERSICHT 1;25,9;;;1 | Blattübersicht nach Sortierung im Stapelplot STEMPEL 'Legende_Beispiel(Sammlung_Legenden.PLT)';'1;'RANDO-0,5' | eigene Legende

Auch bei der Erzeugung der Lageplanzeichnung kann der Zeichnungsrand nach RE2012 erstellt werden. Durch die Verwendung von Parameterbezeichnungen sieht die PLV anders aus.

Vereinbarung für Lageplanzeichnung:

* RE2012_Rand.PLV
* Vereinbarungen für Lagepläne
VERSION 8400

* Zeichnungsabhängige Textvariablen
TEXTVARIABLE 'AendNr'       ;'???'                                                 | Änderungsnummer
TEXTVARIABLE 'AendArt'      ;'???'                                                 | Änderungsart
TEXTVARIABLE 'AendDatum'    ;'???'                                                 | Änderungsdatum
TEXTVARIABLE 'AendZeichen'  ;'???'                                                 | Änderungszeichen
TEXTVARIABLE 'UNTERLAGE'    ;'FESTSTELLUNGSENTWURF'                                | Unterlage
TEXTVARIABLE 'Unter_Nr'     ;'5'                                                   | UnterlagenNummer
TEXTVARIABLE 'Bez_Unterlage';'Lageplan'                                            | Bezeichnung Unterlage
TEXTVARIABLE 'Ort'          ;'???'                                                 | Ort
TEXTVARIABLE 'Datum'        ;'???'                                                 | Datum

* Blattnebenattribute * Diese Textvariablen werden nach der Vergabe der Blattnebenattribute automatisch ausgefüllt * und können deshalb hier weggelassen werden * TEXTVARIABLE 'BLNr' ;'1' | Blattnummer * TEXTVARIABLE 'StatAnf' ;'0+000' | Station Anfang * TEXTVARIABLE 'StatEnd' ;'0+700' | Station Ende * Projektnebenattribute * Werden bereits über die Projektnebenattribute ausgefüllt TEXTVARIABLE 'Massnahme_Titel';'&_[Massnahme_Titel]_&' | Maßnahme Titel TEXTVARIABLE 'PROJIS_Nr' ;'&_[PROJIS_Nr]_&' | Projektnummer TEXTVARIABLE 'STR_bauverw' ;'&_[STR_bauverw]_&' | Straßenbauverwaltunge TEXTVARIABLE 'Strasse' ;'&_[Strasse]_&' | Straße TEXTVARIABLE 'AbschnNr1' ;'&_[AbschnNr1]_&' | Abschnittsnummer 1 TEXTVARIABLE 'AbschnNr2' ;'&_[AbschnNr2]_&' | Abschnittsnummer 2 RASTER AUSRICHTUNG: 1; RFORMAT:"{1;8}"; HFORMAT:"{1;7}"; RECKE:"R {-3;8}"; HECKE:"H {-3;7}"; RANDLINKS:-1,5; ; RANDOBEN:-1,5; RANDUNTEN:-1,5; HÖHE:0,23; SCHRIFTART:100; | Rasterbeschriftung im eigenen Rand ZRAND '§RE2012' | Zeichnungsrand aus dem Regelwerk NORDPFEIL 'Nordpfeil(RE2012_Legenden.PLT)';'RANDL+5';'RANDO-5' STEMPEL 'Schriftfeld_Büro(RE2012_Schriftfelder_Vorlage.Plt)' ;RECHTS:1;HOCH:21,4;| Schriftfeld - Auftragnehmer STEMPEL 'Schriftfeld_Behörde(RE2012_Schriftfelder_Vorlage.Plt)';RECHTS:1;HOCH:17,3;| Schriftfeld - Auftraggeber STEMPEL 'Schriftfeld_Gesamt_LP(RE2012_Legenden.PLT)' ;RECHTS:1;HOCH:0,5; | Schriftfeld - Gesamt STEMPEL 'Legende_Beispiel(Sammlung_Legenden.PLT)';RECHTS:1;HOCH:'RANDO-0,5' | eigene Legende
mo_15042010_08_teaser

Stempel mit Projektinformationen ergänzen

Zum Ausfüllen von Stempeln gibt es derzeit verschiedenste Varianten, die seit Kurzem noch durch die Einführung von Projektattributen erweitert wurden.

Im Folgenden sollen diese Varianten mit ihren Vor- und Nachteilen einmal kurz erläutert werden.

Ausfüllen des Stempels über die Zeichnungsbearbeitung

Die einfachste Möglichkeit differenzierte Texte im Stempel zu erzeugen ist das Eingeben und Bearbeiten der Texte über die Zeichnungsbearbeitung. Dazu wird der Stempel, der als Objektverweis in der Zeichnung eingefügt ist, aufgelöst, d.h. es werden alle Zeichnungselemente des Stempels in das aktuelle Zeichnungsobjekt kopiert und können dort bearbeitet werden.

Abbildung 1: „ausgefüllter Stempel“

Abbildung 1: „ausgefüllter Stempel“

Vorteil: Diese Vorgehensweise ermöglicht eine flexible Anpassung des Stempels für jede Zeichnung.

Nachteile: Die Änderungen sind auf die aktuelle Zeichnung beschränkt. Jede weitere Zeichnung muss wieder angepasst werden. Beim Neuerzeugen der Zeichnung muss auch der Stempel wieder bearbeitet werden.

Selbstdefinierte Textvariablen

Die selbstdefinierten Textvariablen werden im Stempel über sogenannte Platzhaltertexte positioniert und sind an dem Vorsatz „&_“ (einfacher Unterstrich) zu erkennen. Diese Platzhaltertexte bekommen für jede Zeichnung einen Wert zugewiesen, der dem Inhalt der Zeichnung entspricht. So eine Zuweisung erfolgt über die Zeichnungserzeugung in der Plotvereinbarung mit dem Befehl „TEXTVARIABLE“ oder über die Zeichnungsbearbeitung in der Tabelle „Textvariablen“.

Platzhaltertext: &_Textvariable

Abbildung 2: „Stempel mit selbstdefinierten Textvariablen“

Abbildung 2: „Stempel mit selbstdefinierten Textvariablen“

Erfassung:

Zeichnung – Lageplanzeichnung erstellen- PLV bearbeiten,
Befehl: TEXTVARIABLE

Abbildung 3: „PLV: mit dem Befehl TEXTVARIABLE werden Werte zugewiesen“

Abbildung 3: „PLV: mit dem Befehl TEXTVARIABLE werden Werte zugewiesen“

Vorteil: Bei jeder Zeichnungserzeugung wird der Stempel ohne Nachbearbeitung des Stempels automatisch ausgefüllt. Eine nachträgliche Änderung ist für jede Zeichnung einzeln über die Tabelle der Textvariablen möglich.

Nachteil: Eine einheitliche Änderung von identischen Texten im Stempel über die Zeichnungsbearbeitung ist nicht möglich. Ändert sich beispielsweise der Bearbeiter oder die Länge des Bauabschnittes, so muss die Textvariable in jeder Zeichnung einzeln einen neuen Wert zugewiesen bekommen.

Systemtextvariablen

Während der Arbeit im card_1 Projekt werden Projektinformationen erfasst, die automatisch im Stempel eingetragen werden können. Dazu müssen die Platzhaltertexte für die sogenannten Systemtextvariablen im Stempel eingetragen werden. Die Systemtextvariablen erkennt man an dem Vorsatz „&__“ (doppelter Unterstrich).

Einige Textvariablen, wie das Datum (&__DATUM) und der Projektname (&__PROJEKT), werden sofort während der Bearbeitung des Stempels angezeigt. Andere Variablen, wie &__MASSTAB oder &__STATION bekommen erst beim Einfügen des Stempels in das Zeichnungsobjekt einen Wert zugewiesen.

Platzhaltertext:

&__Systemtextvariable

Abbildung 4: „Systemtextvariablen im Stempel“

Abbildung 4: „Systemtextvariablen im Stempel“

Erfassung:

Projektinformationen werden während der Arbeit im Projekt erfasst

Vorteil: Bei den Systemtextvariablen entfällt die gesonderte Zuweisung der Werte für die Textvariablen über die Plotvereinbarung. Werden die Projektinformationen, wie z.B. der Projektpfad (&__PROJEKTPFAD), während der Projektbearbeitung geändert, so werden diese Änderungen sofort in die jeweiligen Zeichnungen übernommen.

Nachteil: Das eben beschriebene Nachführen der geänderten Projektinformationen in allen Zeichnungen ist in einigen Fällen nicht erwünscht. Sollen abgeschlossene Zeichnungen beispielsweise zu einem späteren Zeitpunkt erneut ausgegeben werden, so sind im Stempelfeld geänderte Werte für die Systemtextvariablen eingetragen, wenn zwischenzeitlich die Projektinformationen verändert wurden.

Blattnebenattribute

Einige Systemtextvariablen sind vom jeweiligen Blattschnitt abhängig, mit dem die Zeichnung erzeugt wurde, z.B. &__BLATT_NAME, &__BLATT_MASSSTAB, &__BLATT_FLÄCHE_Z usw. Diese Blatteigenschaften reichen aber oftmals nicht aus, um alle blattbezogenen Informationen in den Stempel zu übernehmen. Aus diesem Grund wurden für die Blattschnitte Nebenattribute eingeführt. Jedes dieser Nebenattribute kann sofort als Textvariable im Stempel vereinbart werden. Ein einfaches Beispiel für blattbezogene Informationen, die im Stempel enthalten sein können, sind die Stationsbereiche für den jeweiligen Blattausschnitt. Unter der Funktion „Blattschnitt bearbeiten“ können für jeden Blattschnitt Nebenattribute definiert werden. Dazu können beispielsweise die zwei Attributstypen VONKM und BISKM eingetragen und sofort mit den Werten z.B. 0+ 0,000 und 1+ 620,000 belegt werden. Wenn im Stempel dann die Platzhaltertexte &_VONKM und &_BISKM positioniert werden, wird sofort nach dem Erzeugen der Zeichnung der Stempel gefüllt.

Platzhaltertext:

&_Nebenattributsname

„Blattnebenattribute als Textvariable im Stempel“

Abbildung 5: „Blattnebenattribute als Textvariable im Stempel“

Erfassung:

Zeichnung – Blattschnitt bearbeiten – Nebenattribute

  • Bearbeiten – Attributtypen bearbeiten
  • Bearbeiten – Attributtyp einfügen z.B. VONKM
  • Liste schließen
  • Bearbeiten – Attributtypen bearbeiten
  • Typ VONKM wählen
  • Wert für diesen Attributtyp festlegen   (nähere Informationen zum Festlegen von Nebenattributen finden Sie in der Hilfe in card_1)
Abbildung 6: „Erfassung der Blattnebenattribute“

Abbildung 6: „Erfassung der Blattnebenattribute“

Vorteile: Die Blattnebenattribute sind die einzige Möglichkeit selbstdefinierte blattbezogene Textvariablen zu vereinbaren. Die blattbezogenen Systemtextvariablen, die oftmals im Informationsgehalt nicht ausreichten, werden somit erweitert.

Nachteil: Die Blattnebenattribute müssen für die einzelnen Blattschnitte erfasst werden. Sie gelten nur für blattbezogene Zeichnungen, wie Lageplanzeichnung und Achszeichnung. In Längsschnitt- und Querprofilzeichnungen müssen andere Systemvariablen beispielsweise für Blattnummern definiert werden (siehe Systemvariablen).

Projektnebenattribute

Stempelinhalte, die einheitlich für das gesamte Projekt gelten, können seit Kurzem über selbstdefinierte Projektattribute erfasst und im Stempel abgebildet werden. Unter „Projekt – Projektnebenattribute bearbeiten“ können unterschiedlichste Attributstypen und die dazugehörigen Werte für jedes Projekt eingetragen werden, z.B. für die Streckenbezeichnung, die Baumaßnahme, den Auftraggeber usw. Mit dem Platzhaltertext &_ [Nebenattributsname] (einfacher Unterstrich) z.B. &_[STRECKENBEZEICHNUNG] wird der Wert in allen Stempeln des Projektes eingetragen.

Platzhaltertext:

&_ [Nebenattributsname]

„Projektnebenattribute als Textvariable im Stempel“

Abbildung 7: „Projektnebenattribute als Textvariable im Stempel“

Erfassung:

Zeichnung – Blattschnitt bearbeiten – Nebenattribute

  • Bearbeiten – Attributtypen bearbeiten
  • Bearbeiten – Attributtyp einfügen z.B. VONKM
  • Liste schließen
  • Bearbeiten – Attributtypen bearbeiten
  • Typ VONKM wählen
  • Wert für diesen Attributtyp festlegen   (nähere Informationen zum Festlegen von Nebenattributen finden Sie in der Hilfe in card_1)
„Erfassung der Projektnebenattribute“

Abbildung 8:  „Erfassung der Projektnebenattribute“

Vorteile: Die projektbezogenen Systemtextvariablen, die oftmals im Informationsgehalt nicht ausreichten, werden dadurch erweitert. Mit den Projektnebenattributen werden selbstdefinierte Textvariablen einmalig für das gesamte Projekt bereitgestellt. Ändert sich beispielsweise während der Projektbearbeitung die Bezeichnung des Auftraggebers, so muss diese lediglich in den Projektnebenattributen angepasst werden und dadurch werden automatisch alle Zeichnungen im Projekt nachgeführt.

Nachteil: Das Nachführen der geänderten Projektattribute in allen Zeichnungen ist in einigen Fällen nicht erwünscht, da beispielsweise auch bereits abgeschlossene Zeichnungen im Projekt verändert werden.

Teaser Bluebeam

Gemeinsame PDF-Bearbeitung mit BlueBeam

Es wird immer wichtiger, einzelne Bereiche von Bauvorhaben eng miteinander zu verknüpfen. Verknüpfte Teams können schneller auf Veränderungen und neue Anforderungen reagieren. Sie sparen damit Zeit und Kosten. Mit Hilfe von Bluebeam verbinden Sie Gewerke, Abteilungen oder einzelne Teammitglieder auf effiziente Art und Weise miteinander. So können Planungen oder Bauvorhaben letzendlich schneller abgeschlossen werden. Selbst dann, wenn äußere Einflüsse einen direkten Kontakt unmöglich machen.

Einsatz von Bluebeam® Revu® Studio

Bluebeam ist in drei Editionen erhältlich. Revu Standard, Revu CAD und Revu eXtreme bauen aufeinander auf, so sind die Funktionen der kleineren Version auch in den höheren Versionen enthalten. Den größten Funktionsumfang erhalten Sie mit der Revu eXtreme.

Alle drei Editionen beinhalten die Möglichkeit der Zusammenarbeit über Bluebeam Revu Studio.

Mit Bluebeam Revu Studio können Sie in Studio-Sitzungen mit Beteiligten von überall auf der Welt zusammenarbeiten. Während der Studio-Sitzungen können in unbegrenzter Zahl Projektdateien in die Cloud hochgeladen werden. Auf diese Dateien kann zugegriffen werden solange die Studio-Sitzung besteht. Die hochgeladenen Dateien können aus der Studio-Sitzung heraus mit lokalen Projektdateien abgeglichen werden.

Abbildung 1: Bluebeam Studio Anmeldebildschirm

Abbildung 1: Bluebeam Studio Anmeldebildschirm

Nutzung von Bluebeam Studio

Für die Zusammenarbeit innerhalb von Teams stellt Bluebeam das Bluebeam Studio bereit. Es handelt sich dabei um eine in das Programm integrierte Cloudanbindung zu diversen Cloudservern rund um die Welt. Für Ihre von hier aus geführten Meetings wird ein Cloudserver in Deutschland verwendet. So kann man sicher sein, dass der Datenschutz gewahrt wird und kein Transfer von Projektunterlagen ins Ausland erfolgt.

In Bluebeam Studio gibt es zwei Varianten der Cloudnutzung: Studio-Sitzungen und Studio-Projekte

Sitzungen ermöglichen eine Zusammenarbeit an Dokumenten in Echtzeit, auch für Teilnehmer ohne Vollversion von Bluebeam Revu. Studio-Projekte bieten eine bessere Verwaltung von Dokumenten, die von Teams offline bearbeitet werden können.

Bluebeam Studio Icon Das Starticon für Bluebeam Studio finden Sie in der linken Seitenleiste.

Angebot Probe-Sitzung

Zum Ausprobieren und besserem Verständnis dieses Artikels bieten wir Ihnen die Möglichkeit einer Probe-Sitzung an. Sie benötigen dafür eine Testversion von Bluebeam. Diese können Sie bekommen, indem Sie auf den folgenden Link klicken. Bluebeam Revu Download
Nachdem Sie Bluebeam installiert haben, können Sie eine Probe-Sitzung anmelden. Nutzen Sie dazu bitte das folgende Formular. Weitere Informationen bekommen Sie anschließend in einem persönlichen Gespräch. 

Bitte beachten Sie, dass die mit * gekennzeichneten Felder Pflichtangaben sind.

Ihre Anfrage

Hinweis
Die abgesendeten Daten werden nur zum Zweck der Bearbeitung Ihres Anliegens verarbeitet. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Nach Klick auf das Icon sehen Sie den Startbildschirm aus Abbildung 1.

Für die Nutzung von Bluebeam Studio ist eine Bluebeam ID erforderlich. Diese erhalten Sie, indem Sie ein Konto bei Bluebeam erstellen. Klicken Sie dazu auf die Anmelden-Schaltfläche:

 

Abbildung 2: Bluebeam Studio Kontoabfrage

Abbildung 2: Bluebeam Studio Kontoabfrage

und dort auf "Konto erstellen". Nach Eingabe Ihrer Daten und dem Akzeptieren der AGB's erhalten Sie eine E-Mail mit der notwendigen Verifizierung Ihrer Daten. Bitte beachten Sie, die ankommende E-Mail ist in englisch verfasst - bedingt durch die Internationalität von Bluebeam.

Abbildung 3: Verifizierungsmail mit Schaltfläche für Anmeldebestätigung

Abbildung 3: Verifizierungsmail mit Schaltfläche für Anmeldebestätigung

Nach dem Klick auf die "Confirm My Bluebeam ID" sehen Sie die folgende Meldung.

Abbildung 4: Erfolgreiche Anmeldung

Abbildung 4: Erfolgreiche Anmeldung

Nun können Sie sich an einer Bluebeam Studio-Sitzung beteiligen oder selbst eine Sitzung erstellen (Vollversion von Bluebeam ist dazu notwendig).

Dazu reicht im Anmeldebildschirm (siehe Abbildung 2) die Angabe der Bluebeam ID. Nach dem Eintragen der Anmeldedaten können Sie einer bestehenden Sitzung, insofern Sie dafür vorgesehen sind, beitreten oder eine Sitzung erstellen und andere Teilnehmer per E-Mail dazu einladen.

Abbildung 5: Erstellung einer Bluebeam-Sitzung

Abbildung 5: Erstellung einer Bluebeam-Sitzung

Im sich öffnenden Fenster legen Sie den Sitzungsnamen fest, laden erste Dokumente hoch, wählen die Möglichkeiten der Teilnehmer aus und stellen ein Ablaufdatum der Sitzung ein.

Mit der Möglichkeit, die Teilnehmer anhand der E-Mail Adresse  zu begrenzen, können Sie sicherstellen, dass nur eingeladene Teilnehmer der Sitzung beitreten dürfen.

Abbildung 6: Bluebeam-Sitzung starten

Abbildung 6: Bluebeam-Sitzung starten

Nach dem Sie Ihre Angaben mit OK bestätigt haben, werden Sie dazu aufgefordert Benutzer einzuladen.

Abbildung 7: Benutzer einladen

Abbildung 7: Benutzer einladen

Teilnehmer können Sie per manueller E-Mail Adresseneingabe, oder mit einer E-Mail Adresse aus einer Gruppe oder über ein Adressbuch einladen. Gruppen legen Sie in den Sitzungseinstellungen fest und können dort Mitglieder verwalten und so Teilnehmer schnell hinzufügen. Mit dem Adressbuch greifen Sie auf Ihr eigenes Mail-Programm zu und versenden Einladungen direkt über das entsprechende Programm.

Im Artikel wurde eine einzelne Teilnehmerin mittels direkter E-Mail Adresse zur Teilnahme an der Sitzung aufgefordert.

Abbildung 8: Einladungsmail an Teilnehmer bearbeiten

Abbildung 8: Einladungsmail an Teilnehmer bearbeiten

Im Fenster "Benutzer einladen" sehen Sie die von Ihnen ausgewählten E-Mail Adressen und Sie haben hier noch die Möglichkeit, an die einzuladenden Teilnehmer eine Nachricht hinzuzufügen.

Nach Klick auf die Schaltfläche "Teilnehmer einladen" werden Sie darüber informiert, dass die Einladungen an alle Teilnehmer gesendet wurden.

Abbildung 9: Sendehinweis

Abbildung 9: Sendehinweis

Ihre eingeladenen Teilnehmer erhalten eine Einladungsmail mit Informationen zur bestehenden Sitzung.

Abbildung 9a: E-Mail an eingeladene Teilnehmer

Abbildung 9a: E-Mail an eingeladene Teilnehmer

Abschließend öffnet sich die Standardansicht, mit der Anzeige der Teilnehmer (links oben), der Dokumentenliste (links mitte), dem Aufzeichnungsprotokoll (links unten) und dem eigentlichen Dokument im Hauptfenster.

Abbildung 10: Anzeige Standardfenster

Abbildung 10: Anzeige Standardfenster

Sobald sich ein Teilnehmer an der Sitzung anmeldet, sehen Sie den Eintrag in der Teilnehmerliste.

Abbildung 11: Anzeige der Teilnehmerliste

Abbildung 11: Anzeige der Teilnehmerliste

Sobald Sie der Sitzung beigetreten sind, öffnen Sie eine der bereits hochgeladenen Dateien oder laden selbst ein Dokument in die Cloud (sofern die Sitzungseinstellungen das zulassen).

Abbildung 12: Anzeige der Dokumentenliste

Abbildung 12: Anzeige der Dokumentenliste

Sie können nun alle Funktionen von Bluebeam nutzen und mit dem Programm arbeiten. Als Anwender von Bluebeam ohne aktive Lizenz erhalten Sie während der Studio-Sitzung die gleichen Möglichkeiten wie Benutzer mit einer aktiven Lizenz. Sie können dadurch auf alle Bereiche, die mit der Bearbeitung von Dokumenten zusammenhängen, vollumfänglich zugreifen.

So ist eine konstruktive Zusammenarbeit in Echtzeit gewährleistet, jeder Sitzungsteilnehmer kann Änderungen, Anmerkungen, Hinweise, etc. mitverfolgen, kommentieren oder eigene Vorstellungen einbringen. Dadurch verkürzen sich die Abstände zur notwendigen Planabstimmung und der direkte Kontakt aller Teilnehmer innerhalb der Studio-Sitzung kann Mißverständnisse vermeiden helfen.

Während oder am Ende der Studio-Sitzung können die hochgeladenen Dateien lokal auf dem eigenen Rechner gespeichert werden. Die Daten in der Cloud werden nach Ablauf der Sitzung eine Zeit lang aufbewahrt. Zugriff darauf hat nur der Starter der Studio-Sitzung. Die Reaktivierung einer abgelaufenen Sitzung ist somit ohne weiteres möglich.

Bluebeam Revu testen

Wenn wir mit diesem Artikel Ihr Interesse für Bluebeam geweckt haben, so können Sie sich die Testversion mit Klick auf das folgende Banner herunterladen und auf Ihrem Rechner installieren. Die Testversion ist 30 Tage ohne Einschränkung nutzbar. Nach Ablauf der Testphase können Sie eine Vollversion erwerben oder Bluebeam im Ansichtsmodus weiter verwenden.

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Schnittebene für Bauwerke im Längsschnitt und in der Längsschnittzeichnung

Ein Vorteil bei der Arbeit mit card_1-Bauwerken ist die Möglichkeit der Darstellung dieser 3D-Objekte in allen Schnittansichten, wie beispielsweise im Längsschnitt und Querschnitt.

Im Längsschnittfenster können dabei Fahrbahnaufbau, Leitungen, Kanäle oder Durchlässe und Brücken dargestellt werden. Allerdings wurden bisher hier nur die 3D-Objekte dargestellt, die direkt in der Achslage vorhanden waren. Benachbarte Gebäude, Mauern und Zäune waren nicht zu sehen und konnten somit auch nicht zur Orientierung im Projekt verwendet werden.

In der aktuellen Version kann für die Darstellung im Längsschnitt und in der Längsschnittzeichnung nun eine Schnittebene speziell für Bauwerke festgelegt werden, die im definierten Abstand zur Achse alle dort vorhandenen Bauwerke schneidet und darstellt.

Bauwerke im Längsschnittfenster

Die Schnittebene im aktiven Längsschnittfenster kann unter „Daten darstellen“ eingestellt werden. Neben der seitlichen parallelen Verschiebung ist es auch möglich, die Schnittebene über die Achse hinaus zu verlängern.

Zu beachten ist, dass das Längsschnittfenster in der Regel mit Überhöhung dargestellt wird, so dass alle Bauwerkschnitte verzerrt abgebildet werden. Die Überhöhung kann jederzeit über die Fensterparameter ausgeschaltet werden.

Abbildung 1: Darstellung mit Schnittebene im Längsschnittfenster mit 10% Überhöhung

Abbildung 1: Darstellung mit Schnittebene im Längsschnittfenster mit 10% Überhöhung

Abbildung 2: Längsschnittfenster ohne Überhöhung

Abbildung 2: Längsschnittfenster ohne Überhöhung

Bauwerke in der Längsschnittzeichnung

Selbstverständlich werden diese Schnitte durch die Bauwerke auch in die Längsschnittzeichnung übernommen. Hierfür gibt es eine neue Anweisung BWSCHNITTEBENE, die in der Zeichnungsvereinbarung vor BWKÖRPER stehen muss.

Anders als im Längsschnittfenster kann die Schnittebene auch über eine Breitedatei definiert werden, um beispielweise Bauwerke darzustellen, die in unterschiedlichen Schnittebenen, d.h. in unterschiedlichen Abständen zur Achse liegen.

Abbildung 3: Hilfe zur Anweisung BWSCHNITTEBENE

Abbildung 3: Hilfe zur Anweisung BWSCHNITTEBENE

Für diese Anweisung gibt es mehrere Anwendungsmöglichkeiten.

Beispielsweise können in einem überhöhten Längsschnittband mehrere Schnittebenen dargestellt werden. So ist es möglich, gleichzeitig Leitungen mit Abstand aus Breitedatei und Gebäude 12 m neben der Achse abzubilden.

*alle Bauwerke im Schnitt in der Achse in das Längsschnittband zeichnen
BWSCHNITTEBENE 0;4
BWKÖRPER

***alle Bauwerke im Schnitt mit Abstand von 12m links von der Achse in das Längsschnittband mit Überhöhung zeichnen
BWSCHNITTEBENE -12 BWKÖRPER 'CityGMLGebäude'
Abbildung 4: Leitungen und Gebäude in zwei Schnittebenen (Abstand über Breitedatei 4 und konstant -12 m) mit 2-facher Überhöhung

Abbildung 4: Leitungen und Gebäude in zwei Schnittebenen (Abstand über Breitedatei 4 und konstant -12 m) mit 2-facher Überhöhung

Ein weiteres Beispiel ist die Darstellung der angrenzenden Gebäude in einem eigenen Band ohne Überhöhung. Hier werden die Gebäude zusätzlich mit der Hausnummer beschriftet.

*alle Gebäude im extra Band ohne Überhöhung zeichnen und mit Hausnummer beschriften
BWSCHNITTEBENE -12
BANDDEFINITION 1000; 'Gebäude'; HBEZEICH:'[m]'; VABSTAND:0; ABSTATION:5; RASTER:N
PL_LINIEN GRA(1)
BWKÖRPER 'CityGMLGebäude'
OBJEKTATTR 'Hausnr'; '[CG.Hausnummer]';'Nr.#'
BWBESCHRIFTUNG 'CityGMLGebäude'; ;'Bauwerk1(Bauwerksbeschriftung.PLT)';;;9
ENDE BANDDEFINITION


Abbildung 5: Gebäude 12 m links von der Achse mit Hausnummer im eigenen Band

Abbildung 5: Gebäude 12 m links von der Achse mit Hausnummer im eigenen Band

Abbildung 6: gesamte Zeichnung

Abbildung 6: gesamte Zeichnung