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Querschnittsflächen in der Zeichnung beschriften

Durch einen Auftraggeber wurde der Wunsch geäußert, in den Querschnittszeichnungen für die stationsweisen berechneten Querschnittsflächen eine Legende mit Angabe der Ordnungszahl, der Flächengröße und durch einen farbigen Hintergrund einen Bezug zur Flächenfüllung herzustellen.

Da eine Legende dieser Art nicht direkt als Anweisung existiert, kann man sich mit Hilfe von entsprechenden Schriftstilen und einer einzelnen Anweisung in der Zeichnungsvereinbarung behelfen.
Im Beispiel wird dies exemplarisch für 3 verschiedene Flächen vorgestellt.

Ausgangspunkt ist eine existierende Zeichnungsvereinbarung mit farbig schraffierten Querprofillinien, die auch für die Massenberechnung benutzt werden. Es können einzelne Umringpolygone (Ellinge) oder auch Begrenzungslinien verwendet werden.

In der Vereinbarung ist es der Befehl WBESCHRIFTUNG, der die Grundlage für Legende bildet. Diese Anweisung platziert Texte aus berechneten Werten innerhalb der Profilzeichnung.

WBESCHRIFTUNG Ausdruck; T; Z [; Platzhalter [; Schriftstil [; Winkel]

Der „Ausdruck“ kann eine einfache konstante Zahl, eine Variable (Symbol) oder wie in unserem Fall eine Funktion sein.  Dafür stehen die identischen Funktionen wie in der Profilentwicklung zur Verfügung.

Für die Ermittlung der Querschnittsfläche existiert die Funktion QFLÄCHE.

QFLÄCHE (Kennung;P1;P2)

Als Kennung kann „AUFTRAG“ oder „ABTRAG“ verwendet werden. Dies ist der Fall, wenn zwei Profillinien verschnitten werden und beide Ergebnisse vorkommen.

Verwendet man nur eine Profillinie (P1, P2=0), dann gibt es nur ein Ergebnis (AUFTRAG).

Der sogenannte Platzhalter dient als Formatvorgabe für konstante Textbestandteile und die individuellen Flächenberechnungen.

Der etwas komplizierte Teil beim Erstellen der Legende ist das Positionieren der WBESCHRIFTUNG über „T“ und „Z“.  Dafür muss eine geeignete freie Position innerhalb der Zeichnungsfläche gefunden werden. Die Z-Werte müssen in Verbindung mit der Schriftgröße so gewählt werden, dass ein Beschriftungsblock entsteht, der aus mehreren Einzelzeilen besteht.

Dazu sollte nach der Massenberechnung als erster Schritt für jede Position in den „Einstellungen“ ein eigener Schriftstil vereinbart werden.

Abbildung 1: Massenpositionen REB 21.013

Abbildung 1: Massenpositionen REB 21.013

Ergebnisliste Querschnittsflächen und Massenberechnung für Deckschicht

Abbildung 2: Ergebnisliste Querschnittsflächen und Massenberechnung für Deckschicht

Für unser Beispiel aus der Massenberechnung nach REB 21.013 sind es 3 Schriftstilvereinbarungen.

Abbildung 3a: Schriftstil Arial_Decke

Abbildung 3a: Schriftstil Arial_Decke

Abbildung 3b: Schriftstil Arial_Decke

Abbildung 3b: Schriftstil Arial_Decke

In der Plotvereinbarung sind es dann nur 3 Zeilen mit der Anweisung „WBESCHRIFTUNG“.

Die horizontale Position ist konstant bei „-15“ ausgehend von der Achse, die vertikale Position wird von der Horizontlinie der jeweiligen Station aus berechnet. Der Abstand muss so variiert werden, dass mit Schriftgröße und Kastenhöhe ein Textblock entsteht. Natürlich sind hier individuelle Anpassungen der Parameter von WBESCHRIFTUNG im Zusammenwirken von Schriftgröße und Abstand möglich.

Abbildung 4: Anweisungen WBESCHRIFTUNG

Abbildung 4: Anweisungen WBESCHRIFTUNG

Der Platzhalter wird nur mit den Positionsnummern „1.x“ und der Flächenangabe mit einer Nachkommastelle gefüllt. Hier wäre auch ein erweiterter Eintrag beispielsweise mit 2 Nachkommastellen und einem ausführlichen Text „Pos 1.1 Deckschicht: ###.## m2“ denkbar.

Abbildung 5: Ergebnis innerhalb der Profilzeichnung

Abbildung 5: Ergebnis innerhalb der Profilzeichnung

Achszeichnung_Ergänzungen

Achszeichnung Ergänzungen

Name:

Achszeichnung Ergänzungen

Zusammenfassung:

Achszeichnung mit Texten, Bemaßungen und Flächen ergänzen

Inhalt:

  1. Aus Breiten, Quer­nei­gung­en oder Höhen werden an ausgewählten Stationen RE012-gerechte Be­maß­ung­en in einer globalen Zeich­nung erzeugt.
  2. Aus Texten, Werten und Ab­schnitts­längen in Ab­schnitts­bän­dern, aus Name und Bezeichnung von Achsstationen und aus Kommentaren in Stationslisten, Breite- und Querneigungsbändern können Beschriftungen erzeugt werden. Diese Beschriftungen können auch die Stationszahl oder den Stationsbereich eines Abschnitts enthalten.
  3. Über Stationsbereiche von Achsen und Achsparallelen können Begrenzungen gebildet werden, innerhalb derer Flächen erzeugt werden, z.B. Inseln, Fahrbahnflächen, Bankette.

Sämtliche eingesetzte Listen mit Stationsdaten können direkt aus dem Dialog heraus betrachtet und geändert werden. Zusammenstellungen von Sets zur Erzeugung der globalen Zeichnungsbestandteile können als Schema abgespeichert und geladen werden, so dass Sie auch mehrere Zeichnungsvarianten innerhalb eines Projekt stets parat haben.
Das Skript stellt eine Weiterentwicklung der Version dar, die als Skripts des Monats im Oktober 2021 veröffentlicht wurde und ersetzt dieses vollständig.

Anwendung:

Lagepläne nach RE2012, Deckenhöhenpläne, auch innerstädtisch

Erweiterungsmöglichkeiten:

  • Einfügedateien integrieren
  • berechnete Stationen für Anpassung an Änderungen

Einbinden in eigene Skripte:

Nicht vorgesehen, da eigenes CAD-Menü

Modulvoraussetzungen:

  • Achsverwaltung
  • CardScript
  • Lageplan
  • Querprofilentwicklung
  • Zeichnungsbearbeitung

Format:

  • CSC
  • CSX und QPR auf Anfrage

Screenshot:

Optionen:

CSC-Datei downloaden: Achszeichnung Ergänzungen

Klicken Sie auf den Link für den direkten Download.

CSX-Datei anfordern

Die CSX-Datei kann per Formular angefordert werden. Dies ist nur erforderlich, wenn Sie das Skript abwandeln oder die Skriptsprache erlernen möchte.

Projektstart_Erweiterung_CARD

AutoProject erweitert

Name:

AutoProject erweitert

Zusammenfassung:

Aktionen bei Projektstart ausführen und diese einstellen,
Koordinatensysteme einstellen, Projektattribute definieren
und zentrales Projekt CARD aktualisieren.

Inhalt:

Das Skript des Monats April 2022 hatte bereits die QPR-Hilfsdatei „AutoProject“ zum Thema. Hier wurde eine dritte auswählbare Funktion hinzugefügt, die bei jedem Betreten eines zentralen Projekts prüft, ob es aktuell ist und wenn nicht, die Dateien auflistet und zum Kopieren anbietet, die nicht aktuell sind (vergleiche Skript des Monats März 2020).

Optionen:

Der direkte Download der CSC-Datei ist nicht mehr möglich.
Wenn Sie das Skript haben wollen, dann klicken Sie bitte auf den folgenden Link.
Für registrierte Kunden (Registrierung hier) ist der Download nach Anmeldung an dieser Webseite weiterhin möglich.

ältere Skripte anfordern

Abbildung 1: Nebenattribute eines Gebäudes, Beispiel Berlin Hbf mit WMS-Hintergrund. (Quelle der Geodaten: © Geoportal Berlin, dl-de/by-2-0)

Übernahme von Attributen aus City-GML-Daten

Beim Import von 3D-Gebäuden aus CityGML-Dateien wird nicht nur die Geometrie übernommen, sondern die entstehenden Baugruppen erhalten auch Nebenattribute.

Abbildung 1: Nebenattribute eines Gebäudes, Beispiel Berlin Hbf mit WMS-Hintergrund. (Quelle der Geodaten: © Geoportal Berlin, dl-de/by-2-0)

Abbildung 1: Nebenattribute eines Gebäudes, Beispiel Berlin Hbf mit WMS-Hintergrund. (Quelle der Geodaten: © Geoportal Berlin, dl-de/by-2-0)

Welche Attribute CityGML-Daten haben, ist nicht einheitlich, sondern hängt vom Herausgeber ab. Manche Attribute sind über die AdV standardisiert. Dies wird von card_1 genutzt, um die Einträge auf Wunsch zu entschlüsseln.

Abbildung 2: Einstellungen zur Entschlüsselung

Abbildung 2: Einstellungen zur Entschlüsselung

Auch die geografischen Angaben können entschlüsselt werden. Dazu werden die Vorlagedatenbanken mit Katasterdaten verwendet, wie sie zusammen mit dem zentralen Projekt CARD ausgeliefert wurden.

Abbildung 3: Beispiel mit geografischer Entschlüsselung in Thüringen. (Quelle der Geodaten: © GDI-Th, dl-de/by-2-0)

Abbildung 3: Beispiel mit geografischer Entschlüsselung in Thüringen. (Quelle der Geodaten: © GDI-Th, dl-de/by-2-0)

Neben der Anzeige können die Nebenattribute auch zur Weitergabe im BIM-Prozess per IFC oder CpiXML oder zur Auswertung genutzt werden. Zum einen lassen sich aus den Nebenattributsinhalten Texte erzeugen.

Abbildung 4: Beispiel Hamburg, Geschosszahlen als Texte aus CityGML-Baugruppen. (Quelle der Geodaten: Freie und Hansestadt Hamburg © GDI-Th, dl-de/by-2-0)

Abbildung 4: Beispiel Hamburg, Geschosszahlen als Texte aus CityGML-Baugruppen. (Quelle der Geodaten: Freie und Hansestadt Hamburg © GDI-Th, dl-de/by-2-0)

Eine andere Auswertungsvariante ist, die Darstellung der Gebäude entsprechend ihrer Funktion zu definieren. Im Protokoll sind die einzelnen Funktionen aufgelistet:

───────────────────────────────────────────────────────────────────────────
Anzahl | Nebenattributsinhalt
───────────────────────────────────────────────────────────────────────────
    21 | Allgemein bildende Schule
    1 | Bibliothek, Bücherei
        2 | Burg, Festung
        3 | Einkaufszentrum
        5 | Feuerwehr
   7567 | Funktion nicht gefunden.
        2 | Gebäude für Bildung und Forschung
        8 | Gebäude für Erholungszwecke
      48 | Gebäude für Gesundheitswesen
        4 | Gebäude für kulturelle Zwecke
        4 | Gebäude für öffentliche Zwecke
      51 | Gebäude für soziale Zwecke
    561 | Gebäude für Wirtschaft oder Gewerbe
        1 | Gericht
      13 | Hochschulgebäude (Fachhochschule, Universität)
        5 | Kirche
        6 | Krankenhaus
        5 | Parkhaus
        1 | Rathaus
        7 | Schloss
        9 | Sport-, Turnhalle
        2 | Theater, Oper
        5 | Treibhaus, Gewächshaus
        8 | Verwaltungsgebäude
        2 | Wasserbehälter
   5553 | Wohngebäude
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Abbildung 4: Zuordnungstabelle Massenpositionen – Baugruppen – Bauwerksstruktur

Abbildung 4: Zuordnungstabelle Massenpositionen – Baugruppen – Bauwerksstruktur

Obige Abbildung zeigt auszugsweise die Zuordnung verschiedener Massenpositionen für eine zweibahnige Straße in getrennte Baugruppen.

Über einen gemeinsamen cpiFitMatchKey werden die Baugruppen für die Nutzung im weiteren Prozess (BIM+AVA) wieder zusammengeführt.

Zusätzliche Eigenschaften können in den 30 freien Attributspalten wie bei der Profillinientabellen vereinbart werden. Hier im Beispiel sind es Dicke und Belastungsklasse.

Abbildung 3: Menü Bauwerksgenerierung Verkehrswege – Zuordnungstabellen

Positionsnummern aus der Massenberechnung zur Nutzung bei der Bauwerksgenerierung

Einen wesentlichen Teil der Bauwerkserzeugung innerhalb des BIM-Prozesses bildet das Generieren von Profilbauwerken auf der Basis der verschiedenen Profillinien.

Die 3D-BIM-Bauwerke werden dabei aus der Massenberechnung abgeleitet. Alle drei in card_1 integrierten REB-Verfahren werden unterstützt. Die Massenvorgänge können dabei in verschiedene Stationsbereiche gegliedert werden, um somit auch Strukturen für die Profilbauwerke vorzugeben. Die dabei entstehenden Volumenkörper müssen mit fachlichen Attribuierungen für den weiteren BIM-Prozess ausgestattet werden.

Abbildung 1: Bauwerke generieren (Verkehrsweg) – Bauwerke aus Profilmassen

Abbildung 1: Bauwerke generieren (Verkehrsweg) – Bauwerke aus Profilmassen

Zuordnungstabelle über Profilliniennummern

In der ersten Phase der Modulentwicklung wurde für die Zuweisung von Attributen eine Zuordnungstabelle eingeführt, die auf den Nummern der Profillinien basiert. Diese enthält meist zentral und achsübergreifend sämtliche fachliche Gliederungen verschiedener Querschnittsformen für Straße, Rad- und Gehwege usw. anhand von Profillinien.

Abbildung 2: Zuordnungstabelle Profillinien – Baugruppen – Bauwerksstruktur

Abbildung 2: Zuordnungstabelle Profillinien – Baugruppen – Bauwerksstruktur

In der Tabelle werden über Profillinien einzelne Baugruppen gebildet und deren Darstellungsreihenfolge innerhalb des Bauwerks festgelegt.
Es können jeder Profilliniennummer neben Materialien bis zu 30 freie Attribute zugeordnet werden. Nicht zuletzt kann eine Schlüsselnummer für die Weiterverarbeitung innerhalb des BIM-Prozesses vergeben werden, der sogenannte cpiFitMatchKey.
Diese Form der Strukturbildung wird von vielen Anwendern genutzt.

Zuordnungstabelle über Massenpositionen

Es ergab sich aus den ersten Pilotprojekten der Wunsch, neben den Profillinien eine alternative Gliederungs- und Ausgestaltungsvariante für die Bauwerke nutzen zu können.
Ein Grund für den Wunsch war, dass die Stellenanzahl für Profilliniennummern mit „9999“ in der Menge zwar ausreichend ist, jedoch die 4-Stelligkeit keine einfache Strukturierung über Basisnummern und dazugehörigen Nummernbereichen ermöglicht.

Des Weiteren spielt auch die vorhandene Struktur der Profilnummern eine Rolle, die in den Büros vor Einführung des BIM-Prozesses und davon unabhängig entstanden ist.
Bei vielen Anwendern wird für bestimmte Querschnittselemente eine einheitliche Profilnummer verwendet, die beispielsweise keine Materialaspekte beinhaltet. So kann es sein, dass für die Fahrbahndecke eine einheitliche Nummer verwendet wird, die unabhängig vom vorgesehenen Baustoff (Asphalt, Beton usw.) ist.
Ähnlich kann es bei anderen Schichten des Profilaufbaus sein, beispielsweise kann nur eine einzelne Profilliniennummer für den Frostschutz vorgesehen sein, die den zu verwendenden Baustoff nicht differenziert abbildet.

Neben diesen Materialaspekten spielt im BIM-Prozess auch die Weiterverarbeitung der Bauwerke hinsichtlich der Kostenermittlung (Ausschreibung) eine Rolle. Als Beispiel sei dazu die Gliederung über der verschiedenen Schichtdicken beim Abtrag des Oberbodens genannt.
Für verschiedenen Abtragsstärken wird im Normalfall nur eine Profilliniennummer benutzt.

Diese letzten beiden Aspekte müssen spätestens bei der Massenermittlung differenziert betrachtet werden, so dass in der Bauwerksgenerierung als Alternative zur Profillinientabelle eine Zuordnungstabelle über die Massenpositionen integriert wurde.

Abbildung 3: Menü Bauwerksgenerierung Verkehrswege – Zuordnungstabellen

Abbildung 3: Menü Bauwerksgenerierung Verkehrswege – Zuordnungstabellen

Natürlich setzt diese neue Methode der Bauwerksstrukturierung eine Neubetrachtung und Überarbeitung der Strukturen bei der Profilmassenberechnung voraus.

Die Positionsnummern der Massenberechnung müssen so differenziert definiert werden, dass sich daraus die Baugruppen entsprechend der oben genannten Anforderungen gliedern lassen. Diese Positionsnummern müssen auch projektübergreifend vereinheitlicht werden. Der Vorteil ist, dass die vorhandenen Nummern der Profillinien und die eigentlichen Entwicklungsdateien unverändert weiter genutzt werden können.

Abbildung 4: Zuordnungstabelle Massenpositionen – Baugruppen – Bauwerksstruktur

Abbildung 4: Zuordnungstabelle Massenpositionen – Baugruppen – Bauwerksstruktur

Obige Abbildung zeigt auszugsweise die Zuordnung verschiedener Massenpositionen für eine zweibahnige Straße in getrennte Baugruppen.

Über einen gemeinsamen cpiFitMatchKey werden die Baugruppen für die Nutzung im weiteren Prozess (BIM+AVA) wieder zusammengeführt.

Zusätzliche Eigenschaften können in den 30 freien Attributspalten wie bei der Profillinientabellen vereinbart werden. Hier im Beispiel sind es Dicke und Belastungsklasse.

Transparente Stifte und Materialien bei der Bauwerksdarstellung nutzen

Wenn ein Bauwerk dauerhaft transparent dargestellt werden soll, so ist das durch die Verwendung transparenter Materialien möglich.

Abbildung 1:Prinzip Transparenz: Würfelförmiges Bauteil mit Material „Glas“ auf „Sockel“-DGM

Abbildung 1:Prinzip Transparenz: Würfelförmiges Bauteil mit Material „Glas“ auf „Sockel“-DGM

Die Notwendigkeit, Bauteile in Glas darzustellen, ist eher selten gegeben. Weit häufiger wird Transparenz dazu verwendet, eine prinzipielle Durchlässigkeit zu visualisieren. Dies ist z.B. bei einem Schutzgebiet „Wald“ sinnvoll, um einerseits den Raumbedarf der Bäume sichtbar zu machen, andererseits aber auch einen Durchblick durch den Wald zuzulassen.

Abbildung 2: Schutzgebiet mit Material „Transparent grün, 50 % Transparenz“.

Abbildung 2: Schutzgebiet mit Material „Transparent grün, 50 % Transparenz“.

Als weiterer Fall kann auftreten, dass man eine Bauteil nicht dauerhaft transparent haben möchte, aber zur Untersuchung darunter liegender Bauteile wäre eine zeitweise transparente Darstellung wünschenswert. Dies erreichen Sie, indem Sie zwar ein nicht transparentes Material, aber einen transparenten Stift zuordnen. Als Beispiel soll hier eine Straße mit darunter befindlichen Leitungen dienen.

https://www.igmilde.de/wp-content/uploads/2022/04/igm_feature_strasse_01_1000x667.jpg

Abbildung 3: Straße mit darunter befindlicher Leitung inkl. Schutzbereich

Hier wird augenfällig, dass die Straße normalerweise nicht transparent dargestellt sein soll, aber damit verdeckt sie die Leitung vollständig. Man könnte zwar die Darstellung der Straße ganz abschalten und damit die Leitung sichtbar machen, aber was dann fehlt ist die Relation der Leitung zur Straße. Deshalb wurde hier ein transparenter Stift zugeordnet.

Abbildung 4: Einstellung eines optionalen transparenten Stiftes

Abbildung 4: Einstellung eines optionalen transparenten Stiftes

Sie können diese Einstellung in Bauwerke verwalten auch nachträglich vornehmen und müssen dafür nicht Ersteller dieses Bauwerks sein. Wenn Sie anschließend die Darstellung auf „Farben: Stift“ stellen, entsteht der gewünschte Transparenz-Effekt:

Abbildung 5: Darstellung über optionalen Stift

Abbildung 5: Darstellung über optionalen Stift

Abbildung 2: 3D-Ansicht mit erzeugten Bauteilen und unterirdischer Leitung

Aktueller Stand der Querprofilentwicklungsbibliothek von IGM

Wer bei IGM eine Querprofilschulung besucht hat, kennt die Bibliothek QPSLIBIGM. Diese stellt eine Art „Turbo“-Taste für die Quer­profil­ent­wick­lung dar, weil bereits bestimmte Grundaufgaben gelöst sind und nicht erneut für jeden Profilpunkt einzeln bedacht werden müssen. So sind Sie beispielsweise mit einem einzigen Befehl HOBO in der Lage, einen Hochbord mit Oberflächenlinie darüber, umgrenzender Profillinie und Rückenstütze zu erzeugen. Auch eine Rinne z.B. aus Muldensteinen lässt sich über einen einzigen Befehl BETMURINNE schnell erzeugen.

Abbildung 1: Oberflächenprofil mit Bord und Rinne aus Muldensteinen in Busbucht

Abbildung 1: Oberflächenprofil mit Bord und Rinne aus Muldensteinen in Busbucht

Im Dialog mit den Anwendern entwickelt sich die Bibliothek stetig weiter. Angesichts der immer weiter verbreiteten 3D-Planung und BIM ist es nicht verwunderlich, dass die neueren Erweiterungen in diese Richtung gehen. Auch soll es zwischen den 3D-Bauwerken und den klassischen Profillinien keinen Bruch, sondern einen nahtlosen Übergang geben. Die dafür bereitgestellten Funktionen werden in diesem Artikel vorgestellt.

Richtung 1: Von der Profillinie zum Bauwerk

Wenn man z.B. die erwähnten Hochborde an mehreren aufeinander folgenden Querschnitten erzeugt, dann fehlt nur noch der Schritt, die umgrenzenden Profillinien in Längsrichtung miteinander zu verbinden, um daraus ein Bauwerk zu bilden. Die entsprechende Funktion heißt Bauteil_aus_ZuProfil. Damit können geschlossene Profillinien in Längsrichtung verbunden und damit zu einem Bauteil zusammengefasst werden. Verschiedene Parameter regeln dabei die Namensgebung, die Eingliederung der Bauteile in Baugruppen und Bauwerke sowie die Frage, ob und wenn ja nach welchem Prinzip die Bauteile in Längsrichtung getrennt werden. Wenn offene Profillinien wie z.B. eine Deckschicht zu Bauwerken gemacht werden sollen, gelingt dies mit der Funktion Bauteil_aus_Lprofil, die die Eingabe einer Schichtdicke zulässt.

Abbildung 2: 3D-Ansicht mit erzeugten Bauteilen und unterirdischer Leitung

Abbildung 2: 3D-Ansicht mit erzeugten Bauteilen und unterirdischer Leitung

Richtung 2: Vom Bauwerk zur Profillinie

Aufgemessene oder aus Datenbeständen übernommene Leitungen können Bauwerke sein, die nicht über die Profilentwicklung entstehen. Diese werden lagerichtig in Querschnitten und Querschnittszeichnungen angezeigt. Aber wenn sie außerdem bemaßt werden sollen, ist es sinnvoll, diese in Querprofile zu überführen, damit anschließend alle Bemaßungsfunktionen von Profillinien auch für diese Bauwerke genutzt werden können. Der Bibliotheksbefehl PrfLin_aus_Bauteil übernimmt diese Umwandlung.

Abbildung 3: Querprofilzeichnung mit bemaßtem Leitungsbauwerk

Abbildung 3: Querprofilzeichnung mit bemaßtem Leitungsbauwerk

Eine Beschreibung der QPSLIBIGM finden Sie hier.

Mit Klick auf den nachfolgenden Button können Sie die QPSLIBIGM.QPR anfordern.

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Auswertungen über Abfragen in den WaWiPro-Kanal-Modulen

Im Bereich Wasserwirtschaft u.a. im Modul "Kanalnetz konstruieren und berechnen" existiert unter „Auswerten“ mit der Funktion „Abfragen“ ein Werkzeug, mit dem sich beliebige Netzelemente anhand ihres Dateninhalts über auswählbare Kriterien markieren, selektiv bearbeiten oder auch dokumentieren lassen.

Einige Abfragen sind bereits vordefiniert und können sofort angewendet werden.

Im Artikel wird das Anlegen einer neuen Abfrage erläutert, über die Haltungslängen ausschließlich geplanter Haltungen ermittelt und gelistet werden.

Zunächst muss für die neue Abfrage das Netzelement (Haltung) festgelegt werden.

Abbildung 1: Auswahl des auszuwertenden Netzelements

Abbildung 1: Auswahl des auszuwertenden Netzelements

Im Anschluss muss der Auswertungstyp und die Form der Ausgabe gewählt werden. Das Ergebnis soll ein Bericht sein, in dem die Haltungslängen ausschließlich geplanter Haltungen ausgewiesen werden. Dafür wird als Bedingung das Attribut „geplant“ genutzt.

Abbildung 2: Auswahl Auswertungstyp

Abbildung 2: Auswahl Auswertungstyp

Durch einen Doppelklick auf die Tabellenzeile unter „Attribut“ öffnet sich eine Maske, in der das einzelne Attribut festgelegt wird, hier der Status (Langtext).

In den folgenden Schritten werden der Operator und der Attributwert „Geplant“ ausgewählt, über den die Auswertung stattfindet.

Abbildung 3: Auswahl Attributname, Operator und Attributwert

Abbildung 3: Auswahl Attributname, Operator und Attributwert

Abbildung 4: Auswerteeinstellungen

Abbildung 4: Auswerteeinstellungen

Beim „Start “ wird in der Maske in einfacher Form das Abfrageergebnis mit den Haltungen dokumentiert, die dem gewählten Attributwert entsprechen.

Abbildung 5: Auswertungsergebnis

Abbildung 5: Auswertungsergebnis

Über das Excel-Druckersymbole gelangt man in den Bericht-Manager, um dort eine vollständige Ergebnisausgabe nach eigenen Vorstellungen zu erstellen.
Die im Berichstmanager dafür vorgesehene Funktion ist „Formular bearbeiten“

Abbildung 6: Formulargestaltung und Ausgabesteuerung

Abbildung 6: Formulargestaltung und Ausgabesteuerung

Es können Spalten formatiert, verschoben und gelöscht sowie neue Spalten eingefügt werden.

Abbildung 7: Formularmanager

Abbildung 7: Formularmanager

Im Bearbeitungsmodus der Spalte „Haltungslänge“ lässt sich über einen einfachen Schalter neben der Einzellänge auch die Summe aller geplanten Haltungen bilden.

Abbildung 8: Spaltenformaterung und Summenauswertung

Abbildung 8: Spaltenformaterung und Summenauswertung

Über „Anzeigen “ erscheint beim Ausgabeziel „Bildschirm“ eine Tabelle mit den ausgewählten Spalten und der gewünschten Summe über alle geplanten Haltungen.

Abbildung 9: Tabelle mit allen Haltungen Status „Geplant“

Abbildung 9: Tabelle mit allen Haltungen Status „Geplant“

Abschließend kann die Abfrage unter einem selbst gewählten Namen gespeichert werden. Sie steht dann in allen Projekten zur Verfügung.

Abbildung 10: Speicherung als „Länge-geplant“

Abbildung 10: Speicherung als „Länge-geplant“

Die Abfrage kann gleichzeitig auch zum Filtern, Markieren und für die Sichtbarkeit der Netzelemente genutzt werden.

Autostart bei Projekten

AutoProject

Name:

AutoProject

Zusammenfassung:

Aktionen bei Projektstart ausführen und diese einstellen, Koordinatensysteme einstellen, Projektattribute definieren

Inhalt:

Beim Anlegen eines Projekts werden im Dialog Ko­or­dinatensysteme eingestellt, Projektattribute definiert und das Regelwerk „RE 2012“ aktiviert.
Über ein Einstellskript kann fest­gelegt werden, welche der genannten Aktionen beim Anlegen weiterer Projekte ausgeführt werden sollen. Auch ist es möglich, eine weitere Komponente in den Projektstart einzubinden.
Die Aktionen „Koordinatensysteme einstellen“ und „Projektattribute definieren“ können auch unabhängig vom Projektstart über separate Skripte ausgeführt werden.

Optionen:

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Treppe_einfach

Treppe einfach

Name:

Treppe einfach

Zusammenfassung:

Einfache Treppe erzeugen

Inhalt:

Über 2 Punkte wird eine Strecke im Raum aufgespannt und mit Abständen links und rechts eine Treppe erzeugt. Diese kann mit Einfassungen und Geländer ausgestattet werden. Die Treppe kann wahlweise in ein bestehendes Bauwerk integriert oder in einem neuen angelegt werden. Mit der Angabe von 2 Punkten mit gleicher Höhe können damit auch einfache Übergänge, z.B. über Gräben, erstellt werden.

Optionen:

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